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Unter der Versicherungspflichtgrenze, die ebenfalls als Jahresarbeitsentgeltgrenze, kurz JAEG, bekannt ist, wird ein bestimmtes Bruttojahreseinkommen verstanden, bis zu welchem ein Arbeitnehmer in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert ist. Ist das Einkommen höher als die Versicherungspflichtgrenze, kann er auf Wunsch in die private Krankenversicherung wechseln.


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Details zur Versicherungspflichtgrenze

Die Versicherungspflichtgrenze wird nahezu in jedem Jahr angepasst. Für das Jahr 2021 liegt diese bei 64.350,00 Euro brutto per anno oder 5.362,50 Euro brutto im Monat. Festgesetzt wird die Höhe der Jahresarbeitsentgeltgrenze durch die Bundesregierung.

Wichtig: Die Versicherungspflichtgrenze ist nicht die Beitragsbemessungsgrenze.

Mit der JAEG wird die Grenze bezeichnet, bis zu deren Einkommenshöhe ein Arbeitnehmer in der GKV als pflichtversichert gilt. Übersteigt das Gehalt des abhängig Beschäftigten die Versicherungspflichtgrenze, so hat er die Wahl, in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert zu bleiben oder aber in die private Krankenversicherung zu wechseln. Sinkt das Einkommen unter die Versicherungspflichtgrenze, weil diese etwa angehoben wird, muss bei einer bestehenden privaten Krankenversicherung zurück in die gesetzliche Krankenversicherung gewechselt werden.

  • Keine Auswirkungen hingegen hat die Versicherungspflichtgrenze auf Personen, deren Lebensalter 55 Jahre oder höher ist und wenn diese über den Zeitraum von fünf Jahren nicht gesetzlich versichert waren. Diese bleiben in der PKV versichert und fallen nicht zurück in die GKV.
  • Die hier genannten Punkte gelten für Angestellte unabhängig davon, ob das ihre erste Anstellung ist, sie den Arbeitgeber wechseln, das bisherige Einkommen unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze sinkt oder aber ob sie aus der Selbstständigkeit kommen und in ein Angestelltenverhältnis gewechselt sind.

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