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Die unabhängige PKV-Beratung ist essenziell für alle, die ihren wertvollsten Besitz, ihre Gesundheit, bestmöglich absichern wollen. Doch wie läuft die Kontaktaufnahme ab, was kann von einem professionellen Beratungsgespräch erwartet werden und wie lässt sich überhaupt ein guter Berater von einem Schlechten unterscheiden?

Fragen, die im Folgenden ebenso beantwortet werden wie die, warum Sie unbedingt auf einen unabhängigen Experten setzen sollten.



Schnellüberblick: Das wichtigste auf einen Blick zur PKV-Beratung

  • Private Krankenversicherungen sind komplex, es gibt Sonderregelungen für Berufsgruppen beim Wechseln zwischen GKV und PKV und andere wesentliche Punkte, die eine ausführliche Beratung durch eine fachkundige Person sinnvoll machen.
  • Im Rahmen einer PKV-Beratung wird ganz gezielt informiert und auf die individuelle Lebenssituation und Lebensplanung eingegangen. Entsprechend wichtig ist ein vertrauensvoller Umgang auf Augenhöhe.
  • Im Regelfall kann bei einer persönlichen PKV-Beratung davon ausgegangen werden, dass der Kunde im Anschluss einen finanziellen Mehrwert hierdurch hat und entweder Geld spart oder aber verbesserte Leistungen zu ähnlichen Kosten hat.
  • Bei der Auswahl des richtigen PKV-Beraters gibt es ebenfalls wichtige Faktoren, die es unbedingt zu berücksichtigen gilt.

PKV Berater
PKV-Berater & Inhaber der PKV-Welt: Tim Bökemeier

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Arten von PKV-Beratung

Wer sich im Rahmen der privaten Krankenversicherung beraten lassen möchte, der hat heute eine Vielzahl von Optionen. Neben dem Versicherungsmakler bietet sich ebenfalls der Versicherungsberater oder aber die PKV-Beratung durch eine Verbraucherzentrale an. Darüber hinaus kann das Selbststudium von Bedingungen und Optionen eine gute Wahl sein. Allerdings ersetzt dies keine professionelle Beratung durch einen fachkundigen Experten. Perfekt ist selbstverständlich, wenn es sich um einen fachkundigen und unabhängigen Experten handelt.

Allerdings ist jede der genannten Möglichkeiten eine gute und durchaus zielführende Option. Dennoch unterscheiden sie sich in einigen Punkten, was in Vor- und Nachteilen resultiert. Im Folgenden werfen wir für Sie einen Blick hinter die drei genannten PKV-Beratungs-Optionen und klären, was diese zu bieten haben und welche Besonderheiten sie offerieren.

PKV-Beratungsangebote im Vergleich

Kriterium Versicherungsmakler VersicherungsberaterVerbraucherzentralePKV-Berater
Auswahl++++++
Neutralität+++++
Kosten+++
Expertise++++ ++ ++
Service++++++

Unser Vergleich

  • Auswahl: Wie viele Tarife stehen zur Auswahl für den Kunden? Auf welche Tarife hat der Berater „Zugriff“?
  • Neutralität: Gibt es beim Berater eine Präferenz für einen bestimmten Tarif bzw. ein Versicherungsunternehmen?
  • Kosten: Entstehen für den Kunden Mehrkosten bei der Beratung?
  • Expertise: Wie tief geht die Expertise bei der PKV-Beratung?
  • Service: Wie hoch ist der Servicegedanke? Kümmert sich der Berater vor und nach der Beratung aktiv um den Kunden?

Bewertung reicht von (von sehr gering = — bis sehr hoch = ++), sie entspricht unserer Erfahrung und wir erläutern diese im Folgenden.


Unabhängiger Versicherungsmakler für die PKV-Beratung

Der Versicherungsmakler ist ein „Sachwalter des Kunden“. Er arbeitet nicht für ein spezielles Versicherungsunternehmen, sondern ist ein unabhängiger Experte in der Versicherungsbranche. Er dient dem Kunden insofern als „Auge und Ohr“, um für ihn die bestmögliche Versicherungslösung auf dem Markt, nicht bei einem einzelnen Unternehmen, zu finden. Dabei erhält der Versicherungsmakler wie auch ein regulärer Versicherungsvertreter oder -berater für die Vermittlung eines Versicherungsvertrags eine Vergütung durch den jeweiligen Versicherer.

Allerdings kann er seine Vermittlung und PKV-Beratung frei anbieten und ist nicht befangen oder auf eine bestimmte Auswahl an Möglichkeiten begrenzt. Der Versicherungsmakler muss seine Ergebnisse und den damit verbundenen Rat über die möglichen Versicherungsprodukte schriftlich begründen. Diese Dokumentation erhält der Kunde am Ende der PKV-Beratung. Insofern sind seine Entscheidungen weniger von dem eigenen Verdienst geprägt, als es etwa beim Versicherungsberater der Fall ist.

Für den Kunden selbst, der eine PKV-Beratung über den Versicherungsmakler in Anspruch nimmt, entstehen direkt keine Kosten für die Zusammenarbeit. Die durch seine Leistungen entstandenen Aufwendungen werden mit der vom Versicherer gezahlten Provision (Courtage) abgegolten. Insofern müssen Sie sich über Gebühren für eine unabhängige Beratung durch den Fachmann keine Sorgen machen.


Versicherungsberater

Beim Versicherungsvertreter handelt es sich um einen Mitarbeiter einer bestimmten Versicherungsgesellschaft. Insofern ist der Versicherungsberater bei der PKV-Beratung etwa auf das Angebot der privaten Krankenversicherung beschränkt, welches von „seinem“ Versicherer angeboten wird. Im Gegensatz zum Versicherungsmakler haftet jedoch im Regelfall die Versicherungsgesellschaft und nicht der bei ihr angestellte Versicherungsberater.

Der Verdienst des Versicherungsvertreters ist an den Neuabschluss von Versicherungsverträgen gekoppelt. Ebenfalls bekommt er eine Provision, wenn sich ein Versicherungsvertrag aufgrund seiner Beratung „verbessert“ und hierfür ein Mehrbeitrag fällig wird. Das bedeutet, dass ein Versicherungsberater ausschließlich Versicherungsprodukte vermittelt, welche von seinem Arbeitgeber, also dem Versicherer, für den er tätig ist, angeboten werden. Alternative Versicherungsgesellschaften oder auch günstigere private Krankenversicherungstarife spielen somit bei der PKV-Beratung für ihn keine Rolle.

Die Kosten für den Kunden erhöhen sich auch bei der Inanspruchnahme eines Versicherungsvertreters nicht. Denn auch hier wird die Provision vom Versicherer bezahlt. Der Kunde muss für die Leistung folglich nicht extra bezahlen. Einzig bei der Auswahl der Versicherungstarife kann es folglich zu einem Unterschied kommen, da der Versicherungsberater im Dienste eines einzigen Versicherers generell den „lukrativeren“ Vertrag bevorzugen wird.

Sein Vorteil jedoch ist, dass er sich in der Versicherungsstruktur „seines“ Versicherungsunternehmens bestens auskennt. Somit kann er Tarife und Tarifkombinationen aufzeigen, die Außenstehenden eventuell nicht bekannt sind oder er kann innerhalb der Unternehmensstruktur Einfluss auf bestimmte vertragliche Besonderheiten nehmen.


Beratung bei der Verbraucherzentrale

Eine Alternative zu dem Versicherungsmakler als auch zu dem Versicherungsberater ist der Gang zur Verbraucherzentrale. Diese bieten in vielen deutschen Städten in der Zwischenzeit Beratungstermine an, die für eine PKV-Beratung genutzt werden können. Allerdings gilt es hier einige Punkte zu beachten, die für eine Entscheidungsfindung wesentlich sind.

Zwar ist die Beratung über die Verbraucherzentrale generell möglich, jedoch nicht kostenlos. Die Preise können dabei durchaus zwischen den einzelnen Verbraucherzentralen variieren. So kosten etwa 30 Minuten reine Versicherungsberatung in Augsburg 25 Euro, in Berlin 30 Euro. Allerdings gilt es im Vorfeld eine Terminvereinbarung zu tätigen und sich entsprechend nach den regulären Öffnungszeiten der jeweiligen Verbraucherzentralen zu richten. Häufig ist es ebenfalls möglich, direkt in eine Geschäftsstelle zu gehen, um sich von den Beraterinnen und Beratern vor Ort neutrale Informationen zu holen.

Auch bei komplizierten Verbraucherfragen zum Thema private Krankenversicherung, Versicherungsbedarf oder rechtlichen Dingen helfen die Beratungsstellen gerne. Dank fachlicher Qualifikation geben die Verbraucherzentralen Auskünfte zu rechtlichen Fragestellungen ebenso wie beim Abschluss von Versicherungsverträgen. Gleichzeitig ist eine Beratung zu den Versicherungsbedingungen möglich. Versicherungs- und Tarifvergleiche können jedoch noch einmal extra berechnet werden.


Unabhängiger Versicherungsberater PKV

Es gibt noch eine eher spezielle Variante, nämlich den unabhängigen Versicherungsberater zur PKV. Dieser bietet ebenfalls eine PKV-Beratung mit dem Unterschied, dass der Auftraggeber für die Kosten dessen Arbeit aufkommt. Diese Bezahlung wird auch dann fällig, wenn der Kunde dem Rat des Beraters nicht folgen sollte oder eine andere Alternative nutzt.

Von den einzelnen Versicherungsunternehmen bekommen diese Berater allerdings keine Provision oder Courtage für Neuabschlüsse sowie Tarifwechsel, da sie erfolgsunabhängig arbeiten. Entsprechend kann der Kunde sicher sein, dass die Beratung unabhängig stattfindet und auf den individuellen Bedarf, wie ebenso beim Versicherungsmakler, zugeschnitten ist.


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PKV-Beratung

Vorgehen & Schritte bei der Beratung

Wenn Sie eine PKV-Beratung als Beamter, Angestellter, Student, Selbstständiger oder Arzt in Anspruch nehmen möchten, bieten sich grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten. Sie können einen privaten Termin vereinbaren, Fragen bei einem Telefongespräch stellen oder aber über E-Mail Anfragen stellen. Dennoch beginnt alles mit der Kontaktaufnahme. Hierzu stellen Sie entweder eine simple Kontaktanfrage über die Internetseite Ihres Versicherungsmaklers des Vertrauens, schreiben eine E-Mail oder rufen diesen direkt an.

Zudem ist es in diesem Rahmen bereits möglich, erste Abklärungen vorzunehmen und Hinweise auf benötigte Unterlagen zu geben. So ist zum Termin dann gesichert, dass alles Nötige vorbereitet ist. Insbesondere für die Gesundheitsdaten ist ein Vorlauf wichtig. Denn bei der PKV-Beratung werden Daten zu ambulante, stationäre sowie psychische Behandlungen der vergangenen zehn Jahre benötigt. Anschließend kann es mit der Beratung auch schon losgehen.

Bei der eigentlichen PKV-Beratung werden dann folgende Schritte bis hin zur Entscheidung grob nach zeitlichem Ablauf durchgeführt.


Schritt 1: Klärung Versicherbarkeit

  • Vor dem Erstgespräch erfolgt neben dem bereits genannten ebenfalls die Klärung der Versicherbarkeit.
  • Hierbei wird festgestellt, ob eine private Krankenversicherung überhaupt eine mögliche Alternative ist oder ob die bisherige Krankengeschichte einen Beitritt in die PKV gar unmöglich macht.
  • Wichtig für Sie zu wissen ist, dass hier seitens des Versicherungsvertreters oder Versicherungsmaklers absolute Vertraulichkeit gegeben sein muss. Sollten Sie Zweifel an dieser haben, dürfen Sie Gespräche auch umgehend beenden.

Schritt 2: Kennenlernen & Erwartungshaltung

  • Erster Termin mit Kennenlernen und der Klärung von individuellen Erwartungen.
  • Bei diesem Schritt geht es erst einmal darum, ob eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe überhaupt möglich ist. Schließlich ist die private Krankenversicherung ein diffiziles Thema. Zudem wird in diesem Rahmen bereits abgeklärt, welche individuellen Erwartungen Sie als Interessent an die PKV haben.

Schritt 3: Machbarkeit & PKV vs. GKV

  • Abklärung, ob eine private Krankenversicherung möglich ist und ob diese in Anbetracht der Gegebenheiten auch Sinn ergibt.
  • Darüber hinaus wird eruiert, welche Versicherungstarife und Leistungskonstellationen zu den persönlichen Anforderungen passen. Ebenfalls entscheidet sich bei diesem Termin, ob eine Zusammenarbeit in der Zukunft erfolgen soll.
  • Beispiel für das Eruieren von Möglichkeiten anhand der persönlichen Anforderungen: Spezielle Arzttarife, Vorteile und Nachteile zwischen gesetzlicher Krankenversicherung und privater Krankenversicherung, Familienversicherung, Leistungsunterschiede GKV vs. PKV u. v. m.

Schritt 4: Angeboten & Dokumentationen

An diesem Punkt wird im Regelfall ein Angebotsvergleich durchgeführt, über Möglichkeiten und Optionen gesprochen und ein Angebot sowie dazu gehörende Unterlagen ausgehändigt. Dieses wird Ihnen übergeben, damit Sie sämtliche Unterlagen in Ruhe prüfen und überdenken können.


Schritt 5: Bedenkzeit & Entscheidung.

Üblicherweise wird nach der Angebotsübergabe ein zweiter Termin vereinbart, sodass Sie Zeit haben, sich mit dem Ergebnis der Beratung auseinanderzusetzen. Ein Anschlusstermin findet dabei meist etwa eine Woche später statt. Wünschen Sie mehr Zeit oder entscheiden Sie sich schneller, können Sie selbstverständlich jederzeit Kontakt zu Ihrem Versicherungsmakler aufnehmen.


Schritt 6: Zweiter Termin & Antragsstellung.

  • Bei diesem abermaligen Zusammentreffen wird die vorher besprochene Versicherungslösung dann in der Form des Antrags umgesetzt.
  • Wichtig dabei: Alle Angaben sind wahrheitsgemäß und nach besten Wissen und Gewissen zu machen. Falsche Angaben können zum Verlust des Versicherungsschutzes führen.

Schritt 7: Betreuung nach dem Abschluss.

Ist der Antrag angenommen und die PKV-Beratung mit dem Versicherungsvertrag der privaten Krankenversicherung gekrönt worden, sind Sie nicht auf sich allein gestellt. Ihr Versicherungsmakler sowie Ihr Versicherungsberater stehen Ihnen auch im Anschluss weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.


Warum wir ihr Vertrauen verdienen

Nun stellt sich Ihnen zu guter Letzt noch die Frage, warum Sie mit Ihren Versicherungsfragen und Sorgen gerade zu uns kommen sollten? Als unabhängiger Experte für die Krankenversicherung bieten wir Ihnen mehr als 10 Jahre Erfahrung und die Sicherheit von über 600 Kunden, die uns bisher ihr Vertrauen schenkten. Darüber hinaus offerieren wir Ihnen einen Rundum-sorglos-Service, bei dem wir Ihre Anfragen, Bedenken und Rückmeldungen gerne persönlich, aber auch via Videocall annehmen und mit Ihnen besprechen.

Da wir unabhängig tätig sind, sind wir bei unseren Beratungen nicht an das verhältnismäßig starre Konstrukt eines einzigen Versicherers gebunden und können kostenlose und unverbindliche Marktvergleiche durchführen, von denen Sie profitieren. So sparen Sie bei einem Wechsel von der GKV in die PKV nicht nur Geld, sondern können sicher sein, die bestmöglich PKV-Beratung unter den aktuell herrschenden Bedingungen erhalten zu haben.

Nehmen Sie uns beim Wort, lassen Sie sich von den Bewertungen unserer Kunden überzeugen und vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Damit machen Sie den ersten Schritt hin zur individuellen privaten Krankenversicherung, wobei wir von unserer Seite aus, alle notwendigen rechtlichen Bestimmungen erfüllen. Profitieren Sie zudem von dem Umstand, dass wir Sie hier auf PKV Welt ebenfalls mit Hintergrundinformationen versorgen und auch zu kritischen Themen Stellung beziehen.


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FAQ

Wann ist eine Beratung sinnvoll?

Grundsätzlich ist die PKV-Beratung eine wichtige Sache. Schließlich geht es um die Absicherung der eigenen Gesundheit. Entsprechend sollte ein Termin mit einem unabhängigen Experten in jedem Fall stattfinden, wenn es um den Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung geht. Doch ebenfalls beim Bedarf den Tarif anzupassen oder diesen durch einen anderen zu tauschen, bietet sich ein persönliches Gespräch an.

Schließlich geht es neben den Leistungen der PKV immer um die zu zahlenden Prämien. Wer in diesem Kontext Geld sparen will, der tut gut daran, einen Fachmann zu kontaktieren, um Möglichkeiten und Wege aufgezeigt zu bekommen, die einen Wechsel zwischen Tarifen oder gar Versicherern aus finanzieller und leistungstechnischer Sicht lukrativ für den Versicherungsnehmer machen.

Dabei liegen die Vorteile einer persönlichen Beratung auf der Hand. Denn der unabhängige Experte hat moderne Optionen, eine Vielzahl von Tarifstrukturen und Versicherungsunternehmen miteinander zu vergleichen. Das spart Ihnen enorm viel Zeit. Schließlich ist der Aufwand, sich einzuarbeiten, enorm und in manchen Fällen ist es aufgrund der Vielfalt an Tarifen und Bedingungen nahezu unmöglich, den Durchblick zu behalten.

Die persönliche PKV-Beratung ist bis auf genannte Ausnahme für Sie völlig kostenlos. Warum sollten Sie diese Möglichkeit also nicht für Ihren Vorteil nutzen, um das individuell für Sie am besten passende PKV-Angebot zu erhalten?

Wie findet man einen guten PKV-Berater?

Den richtigen Berater zu finden ist nicht immer ganz einfach. Vor allem dann nicht, wenn Sie selbst nur sehr wenig mit Versicherungen zu tun haben. Eine gute Möglichkeit, einen guten Versicherungsmakler oder Versicherungsberater zu finden, ist die Nachfrage im Familien-, Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis. Häufig gibt es hier jemanden, der bereits gute Erfahrungen gemacht hat und folglich gerne eine Empfehlung ausspricht.

Unabhängig davon, ob nun ein Versicherungsberater über den sozialen Verbund gefunden wurde oder ob man sich kurzerhand selbst auf die Suche begibt; das Internet mit seinen vielen Bewertungen und Rezensionen hilft auch in diesem Fall. Allerdings ist es wichtig, nicht blauäugig jede positive Aussage uneingeschränkt zu glauben.
Positive Bewertungen in der Kombination mit beruflicher Erfahrung, Hinweisen auf Weiterbildungen und Abschlüsse sowie überzeugende Argumente können zumindest ein Indiz für Vertrauenswürdigkeit und Expertise sein. Abschließend lässt sich der gute Berater erst im persönlichen Gespräch abschließend finden. Schließlich ist es nur menschlich, auf andere Personen zu treffen, bei denen „der Funke“ überspringt und mit denen man gut harmoniert. Aber es gibt ebenfalls den Personenkreis, mit dem man eben auch „gar nicht kann“.

Darüber hinaus ist selbstverständlich nicht nur Sympathie und berufliche Erfahrung wichtig. Denn auch die Art und Weise, wie die Versicherungsberatung stattfindet, gibt Aufschluss darüber, ob es sich bei dem Gegenüber um einen guten Berater handelt. Wie zeigt er etwa Problemstellungen auf? Nutzt er eine Taktik, um Sie zu verängstigen, damit er Ihnen im Anschluss die Lösung präsentieren kann? Versucht er neutral die positiven und negativen Aspekte herauszuarbeiten?

Ein guter Berater sollte individuelle Besonderheiten aufgreifen und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl für den Kunden die tatsächlich optimale Versicherungslösung aufzeigen. Dabei ist es wichtig, beide Seiten der Medaille zu beleuchten und schonungslos ehrlich zu sein. „Schönmalerei“ bringt dem Versicherungsnehmer und auf lange Sicht ebenfalls dem Versicherungsberater nichts. Dazu gehört dann auch, dass in bestimmten Fällen klar von einem Beitritt in die PKV abgeraten wird, wenn der Sachverhalt dies so aufzeigt.