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Der Nettozins zeigt an, welche Verzinsung ein Versicherungsunternehmen im jeweiligen Kalenderjahr mit den Kapitalanlagen erzielt. In der PKV gibt es verschiedene Zinsarten, von denen Versicherungsnehmer profitieren.


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Weitere Details zum Nettozins

Wer Geldgeschäfte macht, der hat mit Zinsen zu tun, denn sie spielen eine wichtige Rolle in Bezug auf das, was an Ertrag möglich ist. Allerdings unterscheiden sich die Zinsarten durchaus voneinander. Denn wer Geld investiert, will mit hohen Zinsen sein Kapital verständlicherweise maximal wachsen lassen. Wer hingegen einen Kredit aufnimmt, wird seinen Blick vor allem auf den Effektivzins legen, denn dieser bestimmt maßgeblich die Kosten für das Darlehen.

Auch im Rahmen der privaten Krankenversicherung spielen Zinsen eine große Rolle. Dabei gibt es im Grunde drei wesentliche Zinsarten in der PKV. Denn die Versicherungsunternehmen sind auf dem Kapitalmarkt aktiv und investieren stetig. Hintergrund ist, dass Anteile des von jedem Versicherungsnehmer gezahlten Beitrags als Investitionssumme eingesetzt werden, um die Prämien im Alter stabiler halten zu können. Zinsen tragen also als Beispiel einen Teil zur Altersrückstellung bei.

In der PKV gibt es im Wesentlichen drei Zinsarten. Hierzu zählt der Rechnungszins, der Nettozins sowie der Überzins.

  • Beim Rechnungszins handelt es sich um Zinsgröße, die die Rendite spiegelt, mit welcher die private Krankenversicherung rechnet. Dieser wird maßgeblich zur Berechnung der Beiträge herangezogen und liegt bei höchstens 3,5 Prozent.
  • Der Nettozins hingegen spiegelt die tatsächliche Verzinsung, welche das Versicherungsunternehmen mit den Beiträgen zur PKV innerhalb eines Geschäftsjahres erzielt hat. Es handelt sich also um den prozentualen Wert, der als Beispiel mit dem Anteil der Altersrückstellungen als Kapitalanlage erwirtschaftet wurde.
  • Als Überzins wird die Differenz zwischen dem Nettozins und dem Rechnungszins bezeichnet. Liegt der Nettozins also höher als der Rechnungszins, entsteht der Überzins.

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