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Die Gesundheitsprüfung, die ebenfalls unter dem Begriff Risikoprüfung bekannt ist, bewertet den gesundheitlichen Zustand eines Versicherungsnehmers oder eines Antragstellers in der privaten Krankenversicherung. Mit dieser werden zudem die Konditionen eruiert, unter denen eine Versicherung in der PKV möglich ist.


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Weitere Details zur Gesundheitsprüfung

Wer eine private Krankenversicherung abschließen möchte oder aber seine Krankenvollversicherung bei der PKV hat und in einen verbesserten Tarif wechseln will, der muss eine Gesundheitsprüfung durchführen. Diese muss wahrheitsgemäß und nach besten Wissen und Gewissen gemacht werden. Mithilfe der Risikoprüfung prüft der Versicherer eine Versicherbarkeit im Rahmen seiner Tarifstruktur.

Werden bei der Gesundheitsprüfung hohe Risiken festgestellt, hat der Versicherer im Rahmen der Auskunftspflicht die Möglichkeit, weitere Informationen über den Versicherungsnehmer einholen.

  • Nach Prüfung des Risikos kann bei Unbedenklichkeit ein Versicherungsvertrag zur privaten Krankenversicherung angenommen werden.
  • Bestehen gesundheitlich beeinträchtigende Faktoren kann ein Risikozuschlag erhoben werden.
  • Ebenfalls ist es möglich, dass ein Versicherungsträger aufgrund der Gesundheitsprüfung den Antrag ablehnt.

Daher handelt es sich bei der Gesundheitsprüfung konkret um eine Annahmerichtlinie der privaten Krankenversicherung. Schließlich wird der PKV-Beitrag für einen Tarif auf ein individuelles Versicherungskollektiv hin berechnet. Damit wird sichergestellt, dass die wahrscheinlich auftretenden Kosten im Verlauf der Krankenversicherung abgedeckt sind. Diese komplexen Berechnungen führen Aktuare durch, die damit dafür sorgen, dass stets Versicherungsschutz besteht und Beiträge nicht unkontrolliert fluktuieren.

Im Regelfall wird die Gesundheitsprüfung mithilfe von Fragen in schriftlicher Form vorgenommen. Bei der Antragstellung werden diese abgefragt. Für den Antragsteller ist es daher wichtig, relevante Zeiträume aufzuarbeiten, um Auskunft über den Gesundheitsverlauf geben zu können. In diesem Fall sind drei Jahre für ambulante und stationäre Behandlungen ausreichend. Bei der psychotherapeutischen Behandlung hingegen sind es zehn Jahre.


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