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Wichtige Tipps für Beamte

Beamte sollten den Wechsel in die private Krankenversicherung gut abwägen. Die wichtigsten Punkte vor Ihrer Entscheidung.

01

Beihilfe als Fundament nutzen

Ihr Dienstherr übernimmt über die Beihilfe einen festen Anteil Ihrer Krankheitskosten, in der Regel 50 Prozent. Privat versichern müssen Sie nur den verbleibenden Anteil über einen Restkostentarif.

02

Beihilfekonformen Tarif wählen

Der Restkostentarif muss genau zu Ihrem Beihilfesatz passen. Wir achten darauf, dass keine Lücke zwischen Beihilfe und Versicherung entsteht und Sie nichts selbst tragen müssen.

03

Beihilfesatz steigt mit Kindern

Mit zwei berücksichtigungsfähigen Kindern steigt die Beihilfe für viele Beamte auf 70 Prozent. Der Restkostentarif muss dann angepasst werden, damit Sie nicht überversichert sind.

04

Anwärter günstig einsteigen

Beamtenanwärter erhalten besonders günstige Tarife. Der frühe Einstieg sichert ein niedriges Eintrittsalter und baut Alterungsrückstellungen auf.

05

Vorsicht bei der pauschalen Beihilfe

Einige Länder bieten eine pauschale Beihilfe für die gesetzliche Versicherung an. Dieser Schritt ist meist nicht umkehrbar, deshalb prüfen wir vorher genau, ob er sich für Sie lohnt.

Vergleich: Gesetzlich oder privat versichern für Beamte?

Eine neutrale Gegenüberstellung der beiden Versicherungssysteme für Beamte.

KriteriumGesetzlich (GKV)Privat (PKV)
BeitragVoller einkommensabhängiger Beitrag, die Beihilfe wird hier nicht genutzt.Nur der Restanteil nach Beihilfe wird versichert, dadurch deutlich günstiger.
FamilieNicht erwerbstätige Ehepartner und Kinder sind beitragsfrei mitversichert.Kinder und berücksichtigungsfähige Angehörige erhalten oft eigene Beihilfe und günstige Tarife.
LeistungenGesetzlich definierte Versorgung auf ausreichendem, zweckmäßigem und wirtschaftlichem Niveau.Individuell gestaltbarer Vertrag, abgestimmt auf die Beihilfeleistungen.
ZugangHäufig längere Wartezeiten auf Termine und meist über das Überweisungssystem.Bevorzugte Terminvergabe und direkter Zugang zu Fachärzten und Spezialisten.

Praxisbeispiele aus unserer Beratung

Echte Situationen, die zeigen, wie individuell die richtige Lösung aussieht.

Verbeamtung mit 30

Über einen beihilfekonformen Restkostentarif für rund 250 Euro im Monat umfassend abgesichert.

Familie mit zwei Kindern

Beihilfe auf 70 Prozent gestiegen, der Restkostentarif wurde angepasst und der Beitrag sank entsprechend.

Beamtenanwärter

Schon in der Ausbildung in einen günstigen Anwärtertarif eingestiegen und ein niedriges Eintrittsalter gesichert.

Wie viel kostet die private Kranken­versicherung für Beamte?

Die private Krankenversicherung kostet für Beamte deutlich weniger als für andere Gruppen, weil nur der Restanteil nach der Beihilfe versichert wird. Bei 50 Prozent Beihilfe liegt ein guter Restkostentarif oft zwischen 200 und 350 Euro im Monat. Steigt die Beihilfe mit Kindern auf 70 Prozent, sinkt der Beitrag weiter. Anwärter zahlen besonders wenig.

Mit welchen monatlichen Beiträgen muss in der GKV und der PKV gerechnet werden?

In der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen Beamte den vollen einkommensabhängigen Beitrag, ohne Dienstherrnzuschuss, bis zu rund 1.250 Euro im Monat. In der privaten Krankenversicherung übernimmt die Beihilfe in der Regel 50 Prozent der Kosten. Versichert wird nur der Rest, ein guter Tarif liegt dann oft zwischen 200 und 350 Euro im Monat.

Wie entwickeln sich die Beiträge langfristig?

Langfristig ist von steigenden Beiträgen auszugehen. Seit 2016 stiegen die Beiträge in der PKV um durchschnittlich 3,30 Prozent pro Jahr, in der GKV um 3,90 Prozent. Da Beamte nur den Restanteil versichern, fällt die absolute Steigerung niedriger aus. Wir achten dennoch besonders auf Beitragsstabilität.

Wie bleiben die Kosten im Alter beherrschbar?

Auch als Pensionär erhalten Sie weiter Beihilfe, häufig sogar zu 70 Prozent. Dadurch bleibt der Restkostenbeitrag im Ruhestand niedrig. Alterungsrückstellungen federn die Beiträge zusätzlich ab, der gesetzliche Beitragszuschlag von 10 Prozent entfällt ab dem 60. Lebensjahr.

Wie kann ich Beiträge reduzieren?

Achten Sie darauf, dass der Restkostentarif genau zum aktuellen Beihilfesatz passt, sonst zahlen Sie zu viel. Über einen internen Tarifwechsel nach § 204 VVG lässt sich oft sparen, ohne den Versicherer zu wechseln und ohne Verlust der Alterungsrückstellungen.

Rechenbeispiel Beamter · 30 Jahre · 50 Prozent Beihilfe
ParameterIst-Stand (GKV, ohne Zuschuss)Soll-Stand (PKV mit Beihilfe)Differenz
Versicherter Kostenanteil100 Prozent50 Prozent (Restkosten)halbe Last
Monatlicher Beitragrund 1.000 €250 €− 750 €
Eigenanteil bruttorund 1.000 €250 €− 750 €
Jahresgesamtkostenrund 12.000 €3.000 €− 9.000 €

Beispielrechnung auf Basis von Durchschnittstarifen. In der gesetzlichen Versicherung erhalten Beamte keinen Zuschuss und zahlen den vollen Beitrag, deshalb ist die PKV mit Beihilfe meist klar günstiger.

Top-Tarife im Vergleich

Drei Leistungsstufen, damit Sie genau das absichern, was Ihnen wichtig ist.

Basis Schutz

ab 160 € / Monat

  • Günstiger beihilfekonformer Restkostentarif
  • Leistungen auf gesetzlichem Niveau
  • Passt genau zum Beihilfesatz

Premium Schutz

ab 330 € / Monat

  • Komplettpaket mit Chefarztbehandlung und hohen Übernahmesätzen
  • Maximaler Komfort über die Beihilfe hinaus
  • Starke Leistungen für die ganze Familie
Zum Tarifrechner

Alle Preisangaben sind Beispielrechnungen auf Basis eines 30-jährigen Angestellten ohne Vorerkrankungen.

Welche Leistungen sind für Beamte wichtig?

Beliebte Leistungsbausteine, die Sie bei Ihrer privaten Krankenversicherung wählen können.

Zahnbehandlung und Zahnersatz

Beim Zahnersatz kürzt die Beihilfe häufig. Ihr Restkostentarif sollte hier hohe Erstattungssätze bieten.

Chefarztbehandlung und Einzelzimmer

Oft ein Kostentreiber: Wie wichtig sind Ihnen diese Leistungen? Das ist eine persönliche Entscheidung.

Vorsorgeuntersuchungen

Die PKV sollte die wichtigen Vorsorgeuntersuchungen ohne Einschränkungen erstatten.

Beihilfeergänzung

Schließt die Lücken zwischen Beihilfe und Restkostentarif, etwa bei Wahlleistungen im Krankenhaus oder beim Zahnersatz.

Sehhilfen

Für Brillen und Kontaktlinsen zahlt die Beihilfe nur in engen Grenzen. Ihr Tarif sollte diese Lücke abdecken.

Hilfsmittel

Die PKV sollte medizinisch notwendige Hilfsmittel wie Hörgeräte, Bandagen oder orthopädische Einlagen bezahlen.

Unterkunft und Wahlleistungen

Ein- oder Zweibettzimmer und medizinische Wahlleistungen, je nach gewünschtem Komfort im Krankenhaus.

Sparen Sie bis zu 25 % bei Ihrer privaten Krankenversicherung

Wir vergleichen den gesamten Markt und finden den Tarif mit dem besten Verhältnis aus Leistung und stabilem Beitrag.

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In 10 Minuten das Wichtigste zur PKV

Wir zeigen Ihnen, was Sie vor einem Wechsel in die private Krankenversicherung wissen sollten.

  • Schritt für Schritt verständlich erklärt
  • Unabhängig, klar und praxisnah
  • Kompakt auf den Punkt gebracht

1. Für wen ist eine PKV sinnvoll?

2 Min Lesezeit

Erfahren Sie, für wen sich die private Krankenversicherung besonders eignet und welche Unterschiede zur gesetzlichen Krankenversicherung dabei wichtig sind.

Mehr erfahren

2. Welche Voraussetzungen gelten für die Aufnahme?

2 Min Lesezeit

Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um in die private Krankenversicherung aufgenommen zu werden.

Mehr erfahren

3. Was gibt es bei der Gesundheitsprüfung zu beachten?

2 Min Lesezeit

So läuft die Gesundheitsprüfung in der PKV und worauf Sie bei den Gesundheitsfragen achten sollten.

Mehr erfahren

4. Wie hoch sind die Kosten im Alter?

2 Min Lesezeit

Wie sich die Beiträge in der privaten Krankenversicherung entwickeln und was sie im Alter stabil hält.

Mehr erfahren

5. Wo liegen zentrale Unterschiede: GKV gegen PKV?

3 Min Lesezeit

Vergleichen Sie die wichtigsten Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung.

Mehr erfahren

6. Wie läuft der Wechsel in die PKV ab?

2 Min Lesezeit

Vom Erstgespräch bis zum Antrag: der Ablauf eines Wechsels Schritt für Schritt erklärt.

Mehr erfahren

7. Was tun bei einer Beitragserhöhung?

2 Min Lesezeit

Ihre Rechte und Optionen, wenn Ihr Versicherer den Beitrag anpasst.

Mehr erfahren

8. Welche Leistungen sind besonders wichtig?

3 Min Lesezeit

Zahnersatz, Heilpraktiker, Einzelzimmer: worauf es bei den Tarifbedingungen wirklich ankommt.

Mehr erfahren
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Häufige Fragen

Warum ist die PKV für Beamte meist günstiger?

Weil der Dienstherr über die Beihilfe einen festen Anteil der Krankheitskosten übernimmt, in der Regel 50 Prozent. Privat versichern müssen Sie nur den Restanteil, das macht den Beitrag deutlich niedriger als einen vollen Beitrag in der gesetzlichen Versicherung.

Was ist ein beihilfekonformer Restkostentarif?

Das ist ein Tarif, der genau den Anteil abdeckt, den die Beihilfe nicht trägt. Bei 50 Prozent Beihilfe versichert er die anderen 50 Prozent. So bleibt keine Lücke und Sie müssen nichts selbst tragen.

Sollte ich die pauschale Beihilfe nutzen?

Die pauschale Beihilfe unterstützt die gesetzliche Versicherung und wird in einigen Ländern angeboten. Der Schritt ist meist nicht umkehrbar. Für die meisten Beamten ist die PKV mit klassischer Beihilfe günstiger, wir prüfen das vorab genau.

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