Willkommen in der Welt der PKV. Damit Sie sich ein besseres Bild von uns und unserer Arbeitsweise machen können, stellen wir uns vor. Das folgende Selbstinterview führten wir mit unserem Gründer und PKV-Experten Tim Bökemeier. Die Fragen stammen aus dem, was uns Kundinnen und Kunden in der Praxis am häufigsten fragen.
PKV-Welt Gründer Tim Bökemeier im Interview
Damit Sie sich ein Bild von uns und unserer Arbeitsweise machen können, beantwortet Gründer Tim Bökemeier die Fragen, die uns Kunden am häufigsten stellen.
- Wie eine Beratung Schritt für Schritt abläuft
- Für wen die PKV sinnvoll ist, und für wen nicht
- Worauf es beim Abschluss wirklich ankommt
Wir sind für unsere Kunden da
Ein Selbstinterview mit unserem Gründer
13 Fragen an Tim Bökemeier
Wir haben die Fragen ausgewählt, die uns Interessierte und Kunden am häufigsten stellen.
Stellen Sie sich kurz vor.
Mein Name ist Tim Bökemeier und ich betreibe die PKV-Welt. Den ersten Kontakt zur Beratung rund um die private Krankenversicherung hatte ich bei einem großen Finanzinstitut. 2016 habe ich mich selbstständig gemacht und konzentriere mich seither voll auf die Gesundheitsvorsorge. Neutralität und Unabhängigkeit stehen bei unserer Arbeit an erster Stelle.
Wozu braucht man einen Versicherungsmakler, es gibt doch Vergleichsportale?
Vergleichsportale geben eine erste Orientierung, stoßen bei individuellen Fragen aber schnell an Grenzen. Sobald es um Risikozuschläge, die Tarifauswahl, eine Ablehnung oder einen Tarifwechsel geht, ist Erfahrung entscheidend. Die PKV ist eine Entscheidung für viele Jahre. Da lohnt sich ein Experte, der bei Auswahl und Betreuung hilft, ohne dass für Sie zusätzliche Kosten entstehen.
Raten Sie allen zu einer privaten Krankenversicherung?
Nein, jeder Fall ist anders. Wegen der Jahresarbeitsentgeltgrenze ist die PKV nicht für jeden möglich, und nicht für jeden sinnvoll. Einer kinderreichen Familie mit schwankendem Einkommen würde ich niemals zur PKV raten. Die Entscheidung ist immer eine individuelle Abwägung.
Wie läuft eine Beratung bei Ihnen ab?
In klaren Schritten. Am Anfang stehen Kontakt und Terminvereinbarung, dann prüfen wir Ihre Versicherungsfähigkeit. Es folgt ein Kennenlernen mit Ihren Vorstellungen, danach klären wir die Frage GKV oder PKV. Anschließend erstellen wir einen Angebotsvergleich mit allen Unterlagen, lassen Ihnen Bedenkzeit und setzen den Antrag erst um, wenn alles passt. Nach dem Abschluss bleiben wir Ihr Ansprechpartner.
Anhand welcher Kriterien wägt man ab, ob die PKV sinnvoll ist?
Entscheidend sind mehrere Faktoren im Zusammenspiel: die aktuellen und künftigen Beiträge, der gewünschte Leistungsumfang, der Gesundheitszustand, die Familien- und Lebensplanung sowie das Eintrittsalter. Wer jung einsteigt, profitiert oft von günstigeren Beiträgen. Diese Punkte müssen zueinander passen, damit die Entscheidung fundiert ist.
Für wen ist eine private Krankenversicherung meist sinnvoll?
Häufig für Menschen, die jung und gesund sind, ein gutes Einkommen oder Vermögen haben und deren Familienplanung abgeschlossen ist. Wichtig ist ein guter Gesundheitszustand, da Versicherer Vorerkrankungen mit Zuschlägen belegen oder ablehnen können. Auch für Mitglieder von Versorgungswerken ist die PKV oft eine attraktive Option.
Für wen ist die gesetzliche Krankenversicherung die bessere Wahl?
Liegt das Einkommen unter der Versicherungspflichtgrenze, ist die PKV ohnehin nicht möglich. Wer Familienangehörige beitragsfrei mitversichern möchte, ist in der GKV besser aufgehoben. Auch bei stark schwankendem Einkommen oder bei Vorerkrankungen kann die gesetzliche Kasse die sicherere Wahl sein.
Für welche Berufsgruppen ist die PKV meist sinnvoll?
Oft für Besserverdienende unter den Angestellten und Selbstständigen, für Ärzte, Rechtsanwälte, Ingenieure, Unternehmer und leitende Angestellte sowie für Freiberufler. Der Vorteil ist in der Regel eine geringere Beitragslast bei besseren Leistungen.
Haben wir eine Zwei-Klassen-Versicherung?
Zwischen GKV und PKV gibt es Unterschiede bei Leistungen und Bedingungen. In der Regel bieten private Tarife mehr, etwa schnellere Termine, Chefarztbehandlung, Einzelzimmer oder höhere Zuschüsse beim Zahnersatz. Wie groß der Unterschied ausfällt, hängt aber stark vom gewählten Tarif ab.
Welche Leistungen sind in der PKV besonders wichtig?
Das ist individuell. Generell achte ich auf freie Arzt- und Krankenhauswahl, einen guten Zahnschutz ohne ungünstige Staffelung, die Erstattung des Regelhöchstsatzes, Heilpraktiker- und Hilfsmittelleistungen, Krankentagegeld und Vorsorgeuntersuchungen. Brillenträger profitieren von einer guten Erstattung für Sehhilfen.
Was sollte man beim Abschluss beachten?
Wählen Sie einen Tarif, der zu Ihren Bedürfnissen passt, und beantworten Sie die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß. Achten Sie auf die Beitragsentwicklung und lesen Sie die Bedingungen sorgfältig, vor allem Leistungskataloge, Ausschlüsse und die Regeln für einen späteren Tarifwechsel.
Was schätzen Kunden an Ihnen?
Vor allem das Vertrauen, das wir uns über Jahre erarbeiten. Ich vertrete die Interessen meiner Kunden zu 100 Prozent, halte mein Fachwissen aktuell und frage immer bei allen Versicherern an. So entsteht eine große Auswahl und eine wirklich individuelle Empfehlung. Erreichbarkeit ist für uns selbstverständlich.
Was tun, wenn man sich die PKV im Alter nicht mehr leisten kann?
Diese Sorge ist oft unbegründet und vermeidbar. Viele Versicherte sparen über die Jahre und können einen Teil für das Alter zurücklegen. Wird der Beitrag dennoch zu hoch, helfen ein interner Tarifwechsel, der Standard- oder Basistarif oder unter Umständen ein Wechsel zurück in die GKV. Eine frühzeitige Planung beugt vor.
