Die Grundregel: 50 Prozent des tatsächlichen Beitrags, gedeckelt auf die Hälfte des rechnerischen GKV-Höchstbeitrags. Der Deckel lässt sich nachrechnen: Die monatliche Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 € multipliziert mit dem halben Gesamtbeitragssatz von 8,75 Prozent (halber allgemeiner Beitragssatz von 14,6 Prozent plus halber durchschnittlicher Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent) ergibt genau 508,59 €. Ab 2027 steigt die monatliche Beitragsbemessungsgrenze laut Kabinettsbeschluss auf 6.375 €. Mit demselben Satz von 8,75 Prozent ergibt das voraussichtlich 557,81 €. Endgültig ist der Wert erst, wenn der durchschnittliche Zusatzbeitrag für 2027 festgelegt ist.
Zwei Rechenbeispiele zeigen die Wirkung des Deckels:
- Brutto-Beitrag 1.000 € im Monat: 50 Prozent sind 500 €, das liegt unter dem Deckel, der Arbeitgeber zahlt 500 €
- Brutto-Beitrag 1.100 € im Monat: 50 Prozent wären 550 €, hier greift der Deckel, gezahlt werden 508,59 €, den Rest trägt der Angestellte allein
Mit dem Deckel von 557,81 € ab 2027 würden im zweiten Beispiel die vollen 550 € gezahlt.
Die genannten Beiträge sind Orientierungswerte.