Courtage offenlegen lassen
Seriöse Vermittler legen Höhe und Verteilung ihrer Courtage auf Nachfrage offen, die Auskunftspflicht ist in § 11 VersVermV geregelt. Verlangen Sie die Aufstellung schriftlich, bevor Sie unterschreiben.
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SelbstständigeFreiberuflerMedizinerSteuerberaterRechtsanwälte & JuristenWas Sie über Provision, Deckel und Beratungsqualität wissen sollten.
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Wie läuft die Beratung ab? →Die Abschlusskosten teilen sich in unmittelbare Kosten, also die Vermittlungscourtage und direkte Vertriebsauslagen, und mittelbare Kosten wie Werbung, Antragsprüfung, Gesundheitsprüfung und Policierung. Sie entstehen einmalig beim Vertragsschluss und werden vom ersten Tag an für die gesamte Laufzeit kalkuliert.
Den Rahmen setzt das Aufsichtsrecht. § 50 VAG deckelt die Abschlussprovision in der substitutiven Krankenversicherung auf umgerechnet rund neun Monatsbeiträge, § 49 VAG verpflichtet den Vermittler zur anteiligen Rückzahlung, wenn der Vertrag in den ersten fünf Jahren endet. Üblich sind sieben bis acht Monatsbeiträge, bezogen auf den vereinbarten Erstbeitrag. Der Wert ist Branchenstandard und kein Verhandlungsergebnis des einzelnen Maklers. Auf der laufenden Beitragsrechnung taucht die Courtage nicht auf. Ausweisen muss der Versicherer die einkalkulierten Abschlusskosten aber vor Vertragsschluss in den Produktinformationen nach der VVG-Informationspflichtenverordnung. Zur Größenordnung der Branche: Die Abschlusskostenquote der privaten Krankenversicherer liegt nach Map-Report-Auswertungen bei rund sechs bis sieben Prozent der Beitragseinnahmen.
In der privaten Krankenversicherung zahlt der Kunde beim Abschluss keine separate Maklerprovision. Die Vergütung des Vermittlers erfolgt durch den Versicherer und ist Teil der allgemeinen Kostenkalkulation des Unternehmens. Wichtig dabei: Der Beitrag ist nicht automatisch höher, nur weil der Vertrag über einen Makler abgeschlossen wird. Auch Direktvertrieb, Online-Marketing, Telefonberatung und interne Vertriebsstrukturen verursachen Kosten.
Häufige Versichererwechsel sollten dennoch gut überlegt sein, nicht wegen doppelter Abschlusskosten, sondern weil bei einem Wechsel zu einem neuen Anbieter andere wirtschaftliche Faktoren eine Rolle spielen: neues Eintrittsalter, erneute Gesundheitsprüfung, mögliche Risikozuschläge, geänderte Tarifleistungen und die Frage, welcher Anteil der Alterungsrückstellungen tatsächlich übertragen werden kann.
Eine separate Abschlussgebühr zahlen Kunden beim Abschluss nicht. Der Beitrag ergibt sich aus der Tarifkalkulation des jeweiligen Versicherers und ist grundsätzlich nicht höher, nur weil der Abschluss über einen Vermittler erfolgt. Hartnäckig hält sich dennoch die Annahme, ein Direktabschluss sei automatisch günstiger, weil kein Vermittler eingebunden ist. Das stimmt nicht. Auch der Direktvertrieb verursacht Kosten, etwa für Online-Marketing, Beratung, Verwaltung oder telefonische Betreuung.
Der Unterschied liegt daher nicht darin, ob Kosten entstehen, sondern wie der Abschluss- und Beratungsprozess organisiert ist. Entscheidend ist vor allem, wer die Tarife vergleicht, Gesundheitsangaben sauber aufbereitet, Risikovoranfragen begleitet und später bei Leistungsfragen oder Tarifwechseln unterstützt.
Bei der Honorarberatung bezahlt der Kunde die Beratung direkt. Anders als etwa in Teilen der Lebensversicherung gibt es in der privaten Krankenversicherung jedoch praktisch keine klassischen Nettotarife ohne einkalkulierte Abschlussvergütung. Das bedeutet, ein Honorar führt in der PKV nicht automatisch zu einem niedrigeren Monatsbeitrag.
Entscheidend ist deshalb weniger der Vergütungsweg, sondern die Qualität der Beratung: Welche Versicherer werden geprüft? Wie sauber werden Gesundheitsangaben aufbereitet? Wird vorab eine anonyme Risikovoranfrage durchgeführt? Und wie gut ist die spätere Betreuung bei Leistungsfragen, Beitragsanpassungen oder Tarifwechseln? Ob Beratung gegen Honorar oder über Courtage erfolgt, sagt allein noch nichts über die Qualität der Empfehlung aus. Wichtig ist, dass Vergütung, Beratungsumfang und Marktauswahl transparent offengelegt werden.
Die Frage, was ein Makler eigentlich kostet, gehört in unserer Beratung zu den häufigsten überhaupt und die Antwort überrascht viele. Denn Kunden zahlen beim Abschluss über einen Makler keine separate Rechnung. Die Vergütung erfolgt durch die Versicherungsgesellschaft in Form einer Courtage.
Wichtiger als die reine Höhe der Vergütung ist deshalb die Frage, welche Leistung dafür erbracht wird. Ein guter PKV-Makler prüft nicht nur Beiträge, sondern bereitet Gesundheitsangaben sauber auf, führt anonyme Risikovoranfragen durch, vergleicht Tarifbedingungen und begleitet auch nach dem Abschluss bei Leistungsfragen, Beitragsanpassungen oder Tarifwechseln. Interessenten sollten deshalb vor dem Abschluss nicht nur nach der Courtage fragen, sondern auch nach dem Beratungsumfang.
Kunden zahlen für die Beratung und Vermittlung keine separate Rechnung. Die Vergütung des Maklers erfolgt über eine Courtage der Versicherungsgesellschaft. Der Beitrag ist dadurch nicht höher als bei einem Direktabschluss beim Versicherer.
Nein. Auch der Direktvertrieb verursacht Kosten, zum Beispiel für Online-Marketing, interne Beratung, Verwaltung und telefonische Betreuung. Der Unterschied liegt daher weniger im Preis, sondern darin, wer den Kunden im Auswahl- und Antragsprozess begleitet.
Entscheidend ist nicht nur die Vergütung, sondern der konkrete Beratungsumfang. Ein guter Makler prüft Tarife, bereitet Gesundheitsangaben sauber auf, begleitet Risikovoranfragen und steht auch nach Vertragsabschluss bei Leistungsfragen, Beitragsanpassungen oder Tarifwechseln zur Seite.