Abrechnungsprinzip in der PKV: Definition & Erklärung

In der privaten Krankenversicherung übernimmt der Patient die Kosten für eine Arztbehandlung erst einmal selbst. Diese Kosten können dann nach dem Abrechnungsprinzip durch die private Krankenversicherung auf Basis der tariflichen Vereinbarungen erstattet werden.
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In der privaten Krankenversicherung übernimmt der Patient die Kosten für eine Arztbehandlung erst einmal selbst. Diese Kosten können dann nach dem Abrechnungsprinzip durch die private Krankenversicherung auf Basis der tariflichen Vereinbarungen erstattet werden.

In der PKV gilt das Kostenerstattungsprinzip. Als Privatpatient werden die Behandlungen beim Arzt oder die Aufwendungen in Form von Medikamenten aus der Apotheke aus eigener Tasche bezahlt. Die Rechnungen können dann beim Versicherungsträger eingereicht werden. Dieser nimmt eine Prüfung vor und erstattet in der Folge die Kosten, die dem Versicherten laut Tarif zustehen.

Wichtig:

Dieses Abrechnungsprinzip funktioniert selbstverständlich unter der Berücksichtigung eines möglichen Selbstbehalts. Ist ein solcher vereinbart, wird die Erstattung der Kosten erst für den Betrag geleistet, der nach Abzug der Eigenkosten übrig bleibt.

Beim absoluten Selbstbehalt hingegen müssen innerhalb eines Jahres erst die Kosten in Höhe der Eigenleistung erreicht werden, um die darüber liegende Summe nach dem Abrechnungsprinzip geltend machen zu können.

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Veröffentlicht: Mai 17, 2022
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Letztes Update: März 25, 2024