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Tarife vergleichen und passende Leistungen wählen

PKV-Vergleich 2026: Tarife mit starkem Preis- Leistungsverhältnis 

Dieser PKV Vergleich führt Sie schnell zu passenden Tarifen für Ihren Berufsstand.
Wählen Sie Ihren Bereich und starten Sie mit Rechner, Tabellen und Praxistipps.

PKV-Vergleich

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Rechner: Tarif berechnen und vergleichen

Der Rechner liefert Ihnen eine erste Preisorientierung in wenigen Schritten.
Für echte Angebote zählen Details zu Leistungen, Selbstbeteiligung und Gesundheitshistorie.

Bestätigung vor Nutzung: Ich bestätige, die Erstinformationen des Versicherungsmaklers Tim Bökemeier gemäß § 15 VersVermV und die Informationen gemäß § 60 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 VVG heruntergeladen und gelesen zu haben.

PKV-Vergleich: So geht’s

Z

Versicherbarkeit prüfen

Klären Sie zuerst, ob Ihr Berufsstatus den Zugang zur PKV ermöglicht.
Danach prüfen Sie die Gesundheitsfragen, damit der Antrag später sauber bleibt.

Leistungsniveau festlegen

Bestimmen Sie Ihr Wunschniveau und die Leistungen, die Ihnen wirklich wichtig sind.
Basis, Komfort und Premium helfen zur Orientierung, ersetzen aber keine Prioritätenliste.

Tarife vergleichen

Vergleichen Sie nicht nur den Beitrag, sondern vor allem die Bedingungen im Detail.
Achten Sie auf Selbstbeteiligung, Leistungsgrenzen, Stabilität und Service im Leistungsfall.

Tipp: Wir haben bereits einen umfangreichen Vergleich nach Berufsgruppe vorgenommen. In den folgenden Abschnitten finden Sie die besten Tarife je Berufsgruppe sowie Tipps für Ihre Situation. 

PKV-Vergleich für Angestellte: Tarife nach klaren Kriterien

Dieser Vergleich richtet sich an Angestellte, die grundsätzlich in die PKV wechseln können (z. B. wenn das regelmäßige Jahresarbeitsentgelt über der Versicherungspflichtgrenze liegt).
Die Tabelle gibt eine erste Orientierung: Welche Tarife schneiden in wichtigen Qualitätskriterien besonders stark ab. Den „richtigen“ Tarif bestimmen am Ende Ihre Prioritäten (Leistung vs. Beitrag, Selbstbeteiligung, Familienplanung) und die individuelle Risikoprüfung.

Tarif Leistungs­umfang (2x) Beitrags­stabilität (2x) Flexi­-bilität  Familien-freundlichkeit  Kunden­zufriedenheit  Gesamt­punkte Fazit
ARAG
MB0
19 18 10 10 6 63
Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
Signal Iduna
Exklusiv-SI
18 18 7 9 9 61
Sehr gute Leistungs-regulierung

LKH

GUP500

19 17 7 9 9 61
hohes Leistungsnivea, starker Leistungsregulierer
Hanse Merkur
AZP, EGO2, PS3, PSV
18 19 7 7 9 60
Ideal für Kunden, die kleinere Rechnungen selber tragen.
Hallesche
NK.select XL Bonus
19 17 7 8 8 59
Sehr gutes Gesamtpaket
Universa
Uni-Top/Privat 300
20 14 9 8 8 59
Ideal für Leistungsbewusste Kunden
Allianz
GSB70, GSUB90, GSUB100, GSZ100
19 16 8 8 8 59
Klar definiertes Tarif-und Bedingungswerk
BBKK
GesundVario, VarioKlinik+, VarioZahn+
20 14 6 9 9 58
Klar definiertes Tarif-und Bedingungswerk, starke Leistungs-regulierung

 

AXA

GesundExtra, PremiumZahn-U

19 15 7 8 9 58
Tarif, der viel Wert auf Prävention legt.

So lesen Sie die Tabelle: Bewertet wird nach fünf Kriterien (u. a. Leistungsumfang, Beitragsstabilität, Flexibilität, Familienfreundlichkeit, Kundenzufriedenheit). Kriterien mit (2x) sind bewusst stärker gewichtet, weil sie langfristig am meisten Einfluss auf Preis und Alltagstauglichkeit haben.
Wichtig: Die Punkte sind eine Orientierung auf Basis unserer Analyse – maßgeblich sind immer die konkreten Versicherungsbedingungen und Ihre persönliche Situation.

Klartext: 3 wichtige Tipps für Angestellte

PKV-Experte Tim Bökemeier verrät drei zentrale Punkte beim PKV-Vergleich für Angestelltentarife und einen Bonustipp im Video:

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Mehr Informationen

Arbeitgeberzuschuss sinnvoll nutzen

Für Angestellte ist der Arbeitgeberzuschuss ein echter Hebel: Der Arbeitgeber übernimmt bis zu 50 % Ihres PKV-Beitrags – gedeckelt auf den Höchstzuschuss. 2026 liegt dieser Höchstzuschuss zur privaten Krankenversicherung bei 508,59 € pro Monat.
Für die private Pflegepflichtversicherung kommt (je nach Konstellation/Bundesland) zusätzlich ein Zuschuss hinzu; bei 1,8 % Arbeitgeberanteil und der Beitragsbemessungsgrenze 2026 entspricht das maximal 104,63 € pro Monat (Sachsen abweichend).
Heißt praktisch: Gute Leistungen sind oft bezahlbar – entscheidend ist, dass Tarif, Selbstbeteiligung und langfristige Stabilität zu Ihrer Lebensplanung passen.

Leistungsregulierung

Im Alltag zählt nicht nur der Beitrag, sondern die Erstattung im Leistungsfall.
Achten Sie darauf, wie schnell Rechnungen erstattet werden und wie oft Rückfragen kommen

Hilfreich sind drei Prüfpunkte:
Erstens ein klarer Ablauf für Einreichung und Rückfragen.
Zweitens transparente Regeln, wann Belege oder Arztberichte nötig sind.
Drittens ein Service, der erreichbar ist, wenn es kompliziert wird.

Wenn Sie möchten, prüfen wir mit Ihnen, wie ein Tarif in der Praxis reguliert.

Flexibilität

Ihre Situation kann sich ändern. Der Tarif sollte das mitgehen können.
Typische Fälle sind Jobwechsel, Elternzeit oder ein späterer Wechsel in Teilzeit.

Schauen Sie auf Optionen wie diese:
Sie können die Selbstbeteiligung sinnvoll anpassen.
Leistungsbausteine lassen sich später ergänzen, ohne Chaos im Vertrag.
Ein interner Tarifwechsel bleibt möglich, wenn sich Prioritäten verschieben.

So vermeiden Sie, dass Sie wegen kleiner Änderungen neu starten müssen.

PDF-Leitfaden für Angestellte: Sie möchten schnell Klarheit, ohne sich durch Tarife zu kämpfen. Dieser Leitfaden fasst die wichtigsten Entscheidungen in einer Checkliste zusammen.

PKV-Vergleich für Selbstständige: Tarife nach klaren Kriterien

Dieser Vergleich richtet sich an Selbstständige, die ihren PKV-Beitrag vollständig selbst tragen. Deshalb zählen neben dem Leistungsumfang vor allem Beitragsstabilität, Planbarkeit und die Absicherung von Einkommensausfällen.
Die Tabelle ist eine erste Orientierung. Entscheidend sind am Ende Ihre Prioritäten (Leistung, Selbstbeteiligung, Budget, Rücklagen) und die konkrete Risikoprüfung.

 

Tarif Leistungs­umfang (2x) Beitrags­stabilität (2x) Flexi­bilität Familien-freundlichkeit Kunden­zufriedenheit  Gesamt­punkte Fazit
ARAG
K600
15 20 9 6 7 57
Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, sehr beitragsstabil
Hallesche
NK.select S Bonus
15 16 6 7 8 52
Hohe Pauschalleistung
Hanse Merkur
KVS1, EKV2, PSV
14 16 6 6 9 51
Preis-Leistungssieger
R+V
AGIl comfort MP1U
16 14 6 5 8 49
Starke Leistungsregulierung
Continentale
Comfort-U, SP2
16 12 5 6 7 46
Kein Primärarztprinzip, hohe Beitrags-rückerstattung

 

So lesen Sie die Tabelle: Bewertet wird nach mehreren Kriterien (u. a. Leistungsumfang, Beitragsstabilität, Flexibilität, Familienfreundlichkeit, Kundenzufriedenheit). Kriterien mit (2x) sind bewusst stärker gewichtet, weil sie für Selbstständige langfristig besonders stark auf Budget und Alltag wirken.
Wichtig: Die Punkte sind eine Orientierung – maßgeblich sind immer die Versicherungsbedingungen und Ihre persönliche Situation.

Klartext: Was ist für Selbstständige besonders wichtig?

PKV-Experte Tim Bökemeier verrät die zentralen Punkte beim PKV-Vergleich für Selbstständigentarife:

Tim Bökemeier

Krankentagegeld

Für Selbstständige ist das Krankentagegeld oft der wichtigste Baustein im PKV-Vergleich – weil bei längerer Krankheit schnell Einkommen wegfällt, laufende Kosten aber bleiben.
Achten Sie auf drei Punkte:

  1. Beginn (Karenzzeit): Soll es ab Tag 29 oder erst ab Tag 43 greifen, passend zu Ihren Rücklagen?

  2. Höhe: Deckt es realistisch Privatkosten + betriebliche Fixkosten?

  3. Stabilität/Optionen: Ist eine Anpassung möglich, wenn Umsatz/Privatentnahmen steigen?

So vermeiden Sie, dass der Tarif „günstig“ wirkt, aber im Ernstfall eine Lücke lässt.

anpassbare Selbstbeteiligung

Als Selbstständige:r zahlen Sie den Beitrag komplett selbst und deshalb kann eine passende Selbstbeteiligung den Tarif spürbar planbarer machen.
Wichtig ist nicht „möglichst hoch“, sondern „realistisch“:

  • Budget-Check: Welche Summe können Sie pro Jahr auch in einem schlechten Jahr sicher tragen?

  • Obergrenze beachten: Gibt es eine klare Deckelung der Selbstbeteiligung pro Jahr?

  • Anpassbarkeit: Lässt sich die Selbstbeteiligung später sinnvoll verändern, wenn sich Einnahmen oder Lebenssituation ändern?

So sparen Sie Beitrag, ohne sich im Leistungsfall unnötig zu belasten.

Schnelligkeit der Versorgung

Wenn Ihr Einkommen direkt an Ihre Arbeitsfähigkeit gekoppelt ist, zählt oft: schnell gute Versorgung bekommen.
Achten Sie beim Vergleich deshalb auf Punkte, die den Weg zur Behandlung vereinfachen. Zum Beispiel Tarife ohne Primärarztprinzip und mit freier Arztwahl.
Praktisch hilft außerdem, wenn Einreichung und Rückfragen schlank gelöst sind (digital, klare Abläufe) und damit aus einer Rechnung keine Dauerbaustelle wird.

PKV-Vergleich für Beamte: Tarife passend zur Beihilfe 

Beamte erhalten Beihilfe durch den Dienstherrn und die PKV übernimmt typischerweise die Restkosten, die nach der Beihilfe übrig bleiben.
Die Höhe der Beihilfe ist je nach Dienstherr/Bundesland und Familiensituation geregelt; „in der Regel“ liegen typische Beihilfesätze z. B. bei 50 % für Beamte, 70 % für Ehepartner und 80 % für Kinder.
Der Vergleich hilft Ihnen, Tarife zu finden, die zur Beihilfe-Logik passen inklusive sinnvoller Ergänzungen (z. B. Beihilfeergänzung), ohne unnötige Doppelabsicherung.

Tarif Leistungs­umfang (2x) Beitrags­stabilität (2x) Flexi­bilität Familien-freundlichkeit Kunden­zufriedenheit  Gesamt­punkte Fazit
Barmenia
GK+GP
20 16 9 10 8 63
Sehr gutes Gesamtpaket
Arag
BHB+BHEB
18 18 9 8 7 60
Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
R+V
BB+EB1
18 18 8 8 9 61
Unkomplizierte Erstattungspraxis
BBKK
BC-SB+BE+
18 16 8 8 9 59
Ideal für Kunden, die kleinere Rechnungen selber tragen.
Concordia
BV+BE+BVPlus
16 18 8 8 8 58
Sauber definiertes Tarif-und Bedingungswerk

 

Die Erklärung zu den einzelnen Bewertungskriterien finden Sie hier. Alle Faktoren mit (2x) in Klammern wurden aufgrund ihrer Wichtigkeit doppelt gewertet. Fragen? Nehmen Sie gerne Kontakt auf!

Klartext: Was ist für Beamte besonders wichtig?

PKV-Experte Tim Bökemeier verrät die zentralen Punkte beim PKV-Vergleich für Beamtentarife:

Tim Bökemeier

Beihilfe optimal nutzen

Die Beihilfe übernimmt einen Teil Ihrer Krankheitskosten, den Rest sichern Sie privat ab.
Wichtig ist ein Restkostentarif, der exakt zu Ihrem Beihilfesatz passt.
Achten Sie auf beihilfekonforme Bedingungen und einen Beihilfeergänzungstarif für typische Lücken.
Besonders relevant sind Hilfsmittel, Zahnersatz und stationäre Wahlleistungen, weil hier Unterschiede groß sind.

Beitragsstabilität

Im Beamtenverhältnis bleibt Ihr Einkommen oft planbar, Ihr Beitrag sollte es ebenfalls bleiben.
Bewerten Sie nicht nur den Startbeitrag, sondern auch die Entwicklung der letzten Jahre.
Achten Sie auf solide Tarifkollektive, ausreichende Rückstellungen und nachvollziehbare Beitragsanpassungen.
Wenn Sie Entlastung im Alter wünschen, prüfen Sie separate Entlastungstarife mit Augenmaß.

Leistungsumfang

Starten Sie mit Ihren Muss Kriterien, dann vergleichen Sie die Bedingungen im Detail.
Relevant sind vor allem ambulant, stationär und Zahn, jeweils mit klaren Erstattungssätzen.
Schauen Sie zusätzlich auf Reha und Kur, weil die Beihilfe hier oft Grenzen setzt.
Hilfsmittel, Sehhilfen und Heilmittel entscheiden häufig über Alltagstauglichkeit.

PKV Vergleich für Ärzte: Tarife nach klaren Kriterien

Dieser Vergleich richtet sich an Ärzte und Mediziner.
Im Fokus stehen leistungsstarke Tarife, die auch im Alltag gut funktionieren.
Sie erhalten eine erste Orientierung über Beitrag, Leistungsniveau und Tarifqualität.
Entscheidend bleiben Ihre Prioritäten und die Risikoprüfung im Einzelfall.

Tarif Leistungs-­umfang (2x) Beitrags­stabilität (2x) Flexi­bilität Familien-freundlichkeit Kunden­zufriedenheit Gesamt­punkte Fazit
Inter
JABest
18 16 8 8 8 58
Ideal für Leistungsbewusste Kunden
AXA
VA6-U, Komfort-Zahn-U
14 16 8 8 7 53
Hohe Flexibilität im Zahnbereich
Allianz
MB100/G
14 18 6 6 8 52
Starke Leistungsregulierung
Barmenia
VHV2C+
18 10 6 8 9 51
Gutes Tarif-und Bedingungswerk, starke Leistungsregulierung
Continentale
Premium-Med, SP2
17 12 6 7 6 48
Sehr gutes Preis-Leistungsvehrältnis

Die Erklärung zu den einzelnen Bewertungskriterien finden Sie hier. Alle Faktoren mit (2x) in Klammern wurden aufgrund ihrer Wichtigkeit doppelt gewertet. Fragen? Nehmen Sie gerne Kontakt auf!

Klartext: Was ist für Ärzte besonders wichtig?

PKV-Experte Tim Bökemeier verrät die zentralen Punkte beim PKV-Vergleich für Ärztetarife:

Tim Bökemeier

Es muss nicht immer ein Ärztetarif sein!

Einige Versicherer bieten spezielle Tarife für Mediziner an.
Diese können attraktiv sein, sind aber nicht automatisch die beste Wahl.

Sinnvoll ist ein Vergleich in zwei Richtungen:
Erstens Ärztetarife, wenn Leistung und Bedingungen wirklich passen.
Zweitens hochwertige Normaltarife, weil sie oft breiter aufgestellt sind.
So entscheiden Sie nicht nach Label, sondern nach Vertragswerk.

PKV Planung bei Mitgliedern eines Versorgungswerks

Wenn Sie über ein Versorgungswerk abgesichert sind, sollten Sie Ihre PKV langfristig planen.
Wichtig sind nicht nur heutige Beiträge, sondern die Belastung im Rentenalter.

Achten Sie besonders auf diese Punkte:
Wie stabil war der Tarif in der Vergangenheit.
Welche Optionen gibt es zur Entlastung im Alter.
Ob Selbstbeteiligung und Leistungen auch später noch zu Ihnen passen.

Reha und Kur sinnvoll absichern

Je nach Versorgungssystem sind Reha und Kur unterschiedlich geregelt.
Umso wichtiger ist ein Tarif, der diese Leistungen sauber abbildet.

Prüfen Sie drei Punkte.
Erstens, ob medizinische Reha stationär und ambulant klar versichert ist.
Zweitens, welche Kur Leistungen vorgesehen sind und ob es feste Zuschüsse gibt.
Drittens, welche Nachweise und Genehmigungen vorab verlangt werden.

So vermeiden Sie Leistungslücken, wenn Sie schnell wieder einsatzfähig sein müssen.

PKV Vergleich Kinder: Tarife nach klaren Kriterien

Kinder brauchen in der PKV einen eigenen Vertrag.
Deshalb lohnt sich ein Vergleich, der Leistungen und Bedingungen sauber abgrenzt.

Die Tabelle gibt Ihnen eine erste Orientierung.
Entscheidend sind am Ende Ihre Prioritäten, zum Beispiel Zahn, Kieferorthopädie und Klinikleistungen.
Ebenso wichtig ist die Frage, wie Neugeborene in den Schutz kommen.

Tarif Leistungs­umfang (2x) Beitrags­stabilität (2x) Flexi­bilität Familien-freundlichkeit Kunden­zufriedenheit Gesamt­punkte Fazit
SDK
Am12, S1,Z9
20 19 8 8 9 64
Umfangreiches Tarifwerk, sehr leistungsstarker Tarif
ARAG
ME0
18 18 9 9 7 61
Hohe Flexibilität in der Tarifauswahl
Signal Iduna
Exklusiv-SI, KurPlus
17 18 8 8 8 59
Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, hohe Absicherung bei der Kieferorthopädie
Hanse Merkur
KVT500, PSV
16 18 7 7 7 55
Geringer Beitragssprung ab dem Alter 15.
Signal Iduna
Esprit
18 12 7 8 8 53
Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

 

Die Erklärung zu den einzelnen Bewertungskriterien finden Sie hier. Alle Faktoren mit (2x) in Klammern wurden aufgrund ihrer Wichtigkeit doppelt gewertet. Fragen? Nehmen Sie gerne Kontakt auf!

Klartext: Was ist besonders wichtig?

PKV-Experte Tim Bökemeier verrät die zentralen Punkte beim PKV-Vergleich für Kindertarife:

Tim Bökemeier

Kindernachversicherung

Für Neugeborene gibt es die Möglichkeit einer Kindernachversicherung.
Dann startet der Schutz ohne Wartezeiten, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.

Wichtig sind vor allem diese Punkte.
Die Anmeldung muss in den ersten zwei Monaten erfolgen.
Ein Elternteil muss bereits privat versichert sein, und der Vertrag muss schon einige Zeit bestehen (mind. 3 Monate).
Der Kindertarif darf nicht bessere Leistungen enthalten als der Eltern Tarif.

Wenn Sie möchten, prüfen wir mit Ihnen die passende Tarifstruktur vor der Geburt.

Leistungen

Bei Kindern lohnt sich ein Blick auf Leistungen, die häufig wirklich genutzt werden:

  • Kieferorthopädie (klare Regeln, gute Erstattung)

  • Heilmittel (z. B. Physio/Ergo/Logo – sinnvoll und praxistauglich geregelt)

  • Stationär (solide Absicherung, ohne unnötige Extras)

So stellen Sie sicher, dass der Tarif nicht nur „gut klingt“, sondern im Alltag trägt.

Selbstbeteiligung

Bei Kindern ist eine niedrige oder keine Selbstbeteiligung oft sinnvoll, weil in den ersten Jahren viele Vorsorge und Arzttermine anstehen.
Praktischer Richtwert: Wählen Sie die Selbstbeteiligung so, dass sie sich auch dann gut anfühlt, wenn Ihr Kind ein Jahr lang „Dauergast“ beim Kinderarzt ist.

Kriterien und Vorgehen unseres PKV-Tarifvergleichs

Damit Sie die Tabellen richtig einordnen können, zeigen wir transparent, welche Kriterien wir vergleichen. Die Punkte dienen als Orientierung. Maßgeblich sind immer die Versicherungsbedingungen und Ihre persönliche Situation.

  • Leistungsumfang: Erstattungssätze ambulant, stationär und zahnärztlich, freie Arztwahl, Wahlleistungen (z. B. Chefarzt, Ein-/Zweibettzimmer).

  • Beitragsstabilität: Tarifkollektiv und Beitragsentwicklung der letzten Jahre, Altersrückstellungen, RfB-Quote (Rückstellung für Beitragsrückerstattung).

  • Flexibilität: Möglichkeiten des Tarifwechsels und sinnvolle Anpassungsoptionen.

  • Selbstbehalt: Höhe und eine klare jährliche Obergrenze.

  • Zusatzleistungen: z. B. Auslandsleistungen, Sehhilfen, Vorsorge, alternative Heilmethoden (je nach Bedarf).

  • Kundenzufriedenheit: Beschwerdequote und Erfahrungswerte zur Leistungsabwicklung.

Wenn Sie möchten, erstellen wir Ihnen eine kostenfreie und anonyme Marktanfrage zu passenden Tarifen mit Vergleich ähnlicher Tarifwerke bei mehreren Anbietern.

 

FAQ

Was kostet die private Kran­ken­ver­si­che­rung?

Die Beiträge für eine private Krankenversicherung sind individuell und basieren auf mehreren Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und den gewünschten Leistungen. Im Durchschnitt zahlen Versicherte laut dem Verband der privaten Krankenversicherung etwa 529 Euro pro Monat, allerdings können die Kosten stark schwanken:

  • Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung orientiert sich die PKV nicht am Einkommen. Stattdessen bestimmen Risikofaktoren wie Alter, Gesundheitsprüfung und Leistungsumfang den Beitrag. Jüngere, gesunde Personen profitieren häufig von günstigen Einstiegsbeiträgen. Für ältere oder gesundheitlich vorbelastete Personen können die Tarife hingegen deutlich teurer sein.
  • Die Beiträge in der PKV steigen in der Regel jährlich. Zwischen 2005 und 2025 betrug der Anstieg im Durchschnitt 3,1 % pro Jahr, die BEiträge für die gesetzlichen Krankenversicherung sind im selben Zeitraum um 3,8% gestiegen.
  • In der PKV gibt es keine kostenfreie Familienversicherung. Ehepartner und Kinder müssen individuell versichert werden. Kinder können zwar zu günstigeren Tarifen aufgenommen werden, dennoch summieren sich die Beiträge in Familienhaushalten schnell.
  • Beamte profitieren von der sogenannten Beihilfe: Der Dienstherr übernimmt mindestens 50 % der Krankheitskosten. Dadurch liegen die durchschnittlichen Beiträge für Beamte mit etwa 256 Euro pro Monat deutlich unter denen anderer Berufsgruppen. Ohne Beihilfe, etwa nach einer Scheidung, können die Kosten jedoch erheblich steigen.
  • Eine Gesundheitsprüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme in die PKV. Dabei können bestehende Vorerkrankungen zu Zuschlägen oder Leistungsausschlüssen führen, was die Beiträge zusätzlich erhöhen kann. Diese Prüfung erfolgt auch bei einem Wechsel in höhere Tarife innerhalb der PKV.

Wie finde ich den besten Tarif für mich?

Grundsätzlich gibt es nicht „die beste private Krankenversicherung“ – sondern nur den für Sie am besten passenden Tarif. Daher müssen Sie zunächst definieren, welche Leistungen für Sie wichtig sind und auch in Zukunft sein könnten.

  • Haben Sie einen Kinderwunsch?
  • Welcher Versorgungsgrad ist Ihnen wichtig?
  • Wie entwickelt sich Ihre berufliche und finanzielle Situation?
  • Haben Sie Vorerkrankungen?

Mithilfe unseres PKV-Rechners erhalten Sie einen schnellen Überblick über die verfügbaren Tarife und Kosten.

Gerne sind wir für Sie, wenn es um die komplexeren Schritte geht:

  • Ähnliche Tarife bei verschiedenen Versicherern anfragen: Lassen Sie sich identische oder ähnliche Tarife von mehreren Anbietern kalkulieren. Dies ermöglicht Ihnen, direkte Vergleiche anzustellen und Unterschiede bei Beiträgen, Leistungen oder Konditionen zu erkennen. Die Risikobewertung kann je Versicherer unterschiedlich ausfallen, was sich in den Kosten und Leistungen manifestiert.
  • Das beste Angebot am Markt sichern: Nach gründlicher Prüfung wählen Sie den Tarif, der optimal zu Ihren Bedürfnissen und Ihrer Lebenssituation passt. Achten Sie dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die langfristige Stabilität und die Qualität der Leistungen.

Wir bieten Ihnen eine kostenfreie und unverbindliche Unterstützung, nehmen Sie gerne Kontakt auf!

Welche Leistungen in der privaten Krankenversicherung sind wichtig?

1. Kostenübernahme für Arztbehandlungen: Ein guter PKV-Tarif sollte die Behandlungskosten mindestens bis zum Regelhöchstsatz der Gebührenordnung für Ärzte (2,3-fach) abdecken. Empfehlenswert sind Tarife, die sogar den Höchstsatz (3,5-fach) oder unbegrenzte Kostenerstattungen bieten.

2. Freie Arzt- und Krankenhauswahl: Die Möglichkeit, den behandelnden Arzt oder die Klinik frei wählen zu können, gehört zu den Grundvorteilen der PKV. Zusätzliche Wahlleistungen wie Chefarztbehandlung und Einbett- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus sollten enthalten sein.

3. Auslandsbehandlung und Rücktransport: Ein umfassender Versicherungsschutz im Ausland, einschließlich der Kostenübernahme für medizinische Behandlungen und eines Rücktransports nach Deutschland im Krankheitsfall, ist essenziell. Für Aufenthalte innerhalb Europas sollte dieser Schutz unbegrenzt gelten, in anderen Ländern für mindestens mehrere Monate. Alternativ können Sie eine separate Reisekrankenversicherung abschließen.

4. Zahnmedizin und Zahnersatz: Ein hochwertiger Zahnschutz sollte die Kosten für Zahnersatz, Zahnimplantate, regelmäßige Zahnreinigung und kieferorthopädische Behandlungen mindestens zu 75 % übernehmen. Bei Unfällen sollte keine Zahnstaffel greifen, sodass die Leistungen sofort in vollem Umfang genutzt werden können.

Optionale Leistungen

Wie sinnvoll die folgendenLeistungen sind, hängt von Ihren Wünschen bzw. den zu erwartenden Behandlungen ab.

  • Sehhilfen und Hilfsmittel: Tarife mit Kostenübernahme für Sehhilfen (z. B. Brillen oder Kontaktlinsen) sowie für medizinische Hilfsmittel wie Rollstühle, Beatmungsgeräte oder Gehhilfen bieten zusätzlichen Komfort. Eine Erstattung für Laserbehandlungen wie LASIK kann ebenfalls sinnvoll sein.
  • Heilpraktiker und alternative Heilmethoden: Wenn alternative Behandlungen wie Akupunktur oder Homöopathie wichtig sind, sollte der Tarif diese Leistungen mit einem hohen Erstattungssatz nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker abdecken.
  • Beitragsrückerstattung: Viele PKV-Tarife bieten eine Beitragsrückerstattung an, wenn im Versicherungsjahr keine oder nur wenige Leistungen in Anspruch genommen werden. Das kann langfristig die Kostenbelastung senken.
  • Selbstbeteiligung und Beitragsreduzierung: Tarife mit flexibler Selbstbeteiligung ermöglichen geringere monatliche Beiträge. Dabei sollte die maximale Selbstbeteiligung pro Jahr gedeckelt sein, um das finanzielle Risiko kalkulierbar zu halten.

Können die Leistungen im Tarif nachträglich angepasst werden?

Ja, Sie können die Leistungen in Ihrem PKV-Tarif anpassen:

1. Option: Tarifwechsel innerhalb des Versicherers:

  • Mehr Leistungen: Meist ist eine erneute Gesundheitsprüfung erforderlich, was zu Risikozuschlägen führen kann.
  • Weniger Leistungen: Möglich ohne Gesundheitsprüfung, oft auch zur Beitragssenkung geeignet.

Altersrückstellungen bleiben bei einem internen Wechsel vollständig erhalten.

2. Option: Wechsel des Versicherers:

  • Eine Gesundheitsprüfung ist immer erforderlich.
  • Nur ein Teil der Altersrückstellungen kann übertragen werden (bei Verträgen nach 2009).
  • Möglicher Verlust von tariflichen Vorteilen.

Ein interner Tarifwechsel ist in der Regel einfacher und risikoärmer als ein Versichererwechsel.

Wie kann ich Versicherungsunternehmen auf Beitragsstabilität vergleichen?

Diese Metrik ist nicht einfach zu erheben. Die Versicherer haben häufig noch andere Versicherungsbereiche, viele Tarife und unterschiedliche Zyklen, in denen Preisanpassungen vorgenommen werden. Wir prüfen die Preisanpassungen jedes Jahr und berichten darüber – hier finden Sie Beiträge zu den Beitragsanpassungen.

Zur Ermittlung dienen uns Erfahrungswerte sowie Finanzkennzahlen:

  • Rückstellung für Beitragsentlastung (RfB-Quote): Die RfB-Quote zeigt, welcher Anteil der Beitragseinnahmen für zukünftige Beitragsentlastungen oder Barausschüttungen reserviert wird. Eine hohe Quote deutet darauf hin, dass der Versicherer Rücklagen bildet, um künftige Beitragssteigerungen abzumildern.
  • RfB-Zuführungsquote: Diese Kennzahl zeigt, wie viel jährlich in die Rückstellungen für Beitragsentlastungen fließt. Ein kontinuierlich hoher Zuführungsbetrag spricht für eine nachhaltige Vorsorge des Unternehmens.
  • Eigenkapitalquote: Die Eigenkapitalquote gibt an, wie viel Eigenkapital das Unternehmen im Verhältnis zur Bilanzsumme besitzt. Eine hohe Quote weist auf finanzielle Stabilität hin und zeigt, dass der Versicherer in der Lage ist, wirtschaftliche Schwankungen abzufedern.
  • Nettoverzinsung: Diese Kennzahl beschreibt die Rendite, die der Versicherer aus seinen Kapitalanlagen erzielt. Eine stabile und solide Nettoverzinsung zeigt, dass der Versicherer langfristig erfolgreich investiert und Rückstellungen finanziert.
  • Verwaltungskostenquote: Die Verwaltungskostenquote zeigt, wie viel der Beitragseinnahmen für interne Abläufe verwendet wird. Eine niedrige Verwaltungskostenquote deutet darauf hin, dass das Unternehmen effizient arbeitet und mehr Mittel in Versicherungsleistungen und Rückstellungen fließen.
  • Abschlusskostenquote: Diese Zahl gibt an, welcher Anteil der Beitragseinnahmen für die Akquisition neuer Kunden verwendet wird. Eine moderate Abschlusskostenquote zeigt, dass der Versicherer seine Mittel nicht unverhältnismäßig stark in die Neukundengewinnung steckt.
  • Schadenquote: Die Schadenquote beschreibt, welcher Anteil der Beitragseinnahmen für Versicherungsleistungen und Alterungsrückstellungen verwendet wird. Eine ausgewogene Schadenquote signalisiert, dass das Unternehmen genügend Mittel für aktuelle und zukünftige Ansprüche bereitstellt.
  • Beschwerdequote: Die Beschwerdequote misst die Anzahl der Beschwerden pro 100.000 Versicherte und gibt Hinweise auf die Kundenzufriedenheit. Eine niedrige Beschwerdequote spricht für transparente Abläufe und kundenfreundlichen Service, was die Wahrscheinlichkeit von unerwarteten Beitragsanpassungen reduziert.

Achten Sie bei der Auswahl eines Versicherers darauf, dass Kennzahlen wie die RfB-Quote, Eigenkapitalquote und Nettoverzinsung solide sind. Diese Werte finden Sie häufig in Geschäftsberichten oder auf Vergleichsplattformen. Anbieter mit effizienten Kostenstrukturen (niedrige Verwaltungs- und Abschlusskostenquoten) und einer geringen Beschwerdequote bieten meist auch langfristig stabile Beiträge.

Wir haben diese Kennzahlen vorliegen, kontaktieren Sie uns einfach.

Wie teuer ist die privaten Krankenversicherung im Alter?

Die Beiträge in der PKV entwickeln sich im Alter anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Während die GKV im Umlageverfahren arbeitet und Rentner auf alle Einkünfte Beiträge zahlen, basiert die PKV auf dem Kapitaldeckungsverfahren. Dadurch können die Beiträge im Alter durch Altersrückstellungen stabiler gehalten werden.

1. Altersrückstellungen stabilisieren die Beiträge
In jungen Jahren zahlen Versicherte in der PKV höhere Beiträge als nötig, um Rückstellungen für das Alter aufzubauen. Diese Rücklagen werden genutzt, um die steigenden Gesundheitskosten im Alter zu decken.

  • Gesetzlicher Zuschlag: 10 % der Beiträge fließen in Altersrückstellungen (entfällt ab 60 Jahren).
  • Tarifliche Rückstellungen: Versicherer kalkulieren zusätzlich altersabhängige Rücklagen, die von Tarif zu Tarif variieren.

2. Reduzierung von Tarifbausteinen im Alter
Im Rentenalter entfallen bestimmte Tarifbausteine, die während des Erwerbslebens wichtig sind:

  • Krankentagegeld: Dieser Schutz entfällt mit Renteneintritt, da keine Einkommensabsicherung mehr nötig ist.
  • Gesetzlicher Zuschlag: Ab dem 60. Lebensjahr wird der gesetzliche Zuschlag nicht mehr erhoben.

Diese Änderungen können die monatlichen Beiträge spürbar reduzieren.

3. Zuschuss durch den Rentenversicherungsträger
Privatversicherte Rentner erhalten vom Rentenversicherungsträger einen Zuschuss in Höhe von 8,10 % der gesetzlichen Rente. Dieser Zuschuss ersetzt den Arbeitgeberanteil, den Angestellte während ihres Arbeitslebens erhalten haben. Beispiel: Bei einer gesetzlichen Rente von 2.500 € beträgt der Zuschuss 202,50 € pro Monat.

4. Entwicklung der Beiträge im Alter
Trotz Altersrückstellungen steigen die PKV-Beiträge langfristig aufgrund medizinischer Inflation und höherer Behandlungskosten. Zwischen 2014 und 2024 betrug der durchschnittliche Anstieg etwa 3,2 % pro Jahr.
Ein Beitragsentlastungstarif kann helfen, die Belastung im Alter zu senken. Dabei zahlen Versicherte während des Erwerbslebens zusätzliche Beiträge ein, um die Beiträge im Rentenalter zu reduzieren.

5. Wechsel in günstigere Tarife
Versicherte können gemäß § 204 VVG in einen anderen Tarif innerhalb ihrer PKV wechseln. Dies ermöglicht eine Beitragsreduktion, ohne dass Rückstellungen oder Rechte verloren gehen. Allerdings können Leistungsumfänge im neuen Tarif geringer ausfallen.

6. Sozialtarife bei finanziellen Engpässen
Für Versicherte mit finanziellen Schwierigkeiten gibt es spezielle Tarife:

  • Basistarif: Ähnlich dem Leistungsumfang der GKV, mit Beitragsgrenze bis zum Höchstsatz der GKV.
  • Standardtarif: Für langjährig Versicherte mit geringem Einkommen, jedoch nicht kombinierbar mit Zusatzversicherungen.
  • Notlagentarif: Reduzierter Schutz auf akute Behandlungen bei sehr niedrigen Beiträgen (ca. 100 €).

Für wen lohnt sich die private Krankenversicherung - und für wen nicht?

Die PKV lohnt sich vor allem für einkommensstarke Personen, Beamte, junge Menschen und Versicherte mit besonderen Leistungswünschen. Für Familien, einkommensschwache Personen und Menschen mit unsicherer Lebensplanung bietet die GKV meist die bessere Absicherung. Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung, wir haben die Vor- und Nachteile der PKV auch ausführlich gegenüber gestellt.

Für wen lohnt sich die private Krankenversicherung häufig?
  • Angestellte mit hohem Einkommen: Für Arbeitnehmer, die die Jahresarbeitsentgeltgrenze (2025: 73.800 €) überschreiten, ist die PKV oft günstiger als die gesetzliche Krankenversicherung.
  • Selbstständige und Freiberufler: Da sie keinen Arbeitgeberzuschuss erhalten, zahlen Selbstständige sowohl in der PKV als auch in der GKV den vollen Beitrag selbst. Die PKV bietet hier jedoch häufig günstigere Einstiegstarife mit besseren Leistungen, was sie für einkommensstarke Selbstständige attraktiv macht.
  • Beamte: Durch die Beihilfe übernimmt der Dienstherr mindestens 50 % der Gesundheitskosten, bei Pensionären oft sogar 70 %. Die PKV ist in diesen Fällen meist deutlich günstiger als die GKV, da Beamte nur die Restkosten versichern müssen.
  • Junge, gesunde Menschen: Wer jung und gesund ist, profitiert von niedrigen Einstiegstarifen. Durch geringere Risikozuschläge und eine langfristige Beitragsstabilität wird die PKV in diesem Lebensabschnitt oft zur günstigeren Alternative.
  • Personen mit spezifischen Leistungswünschen: Die PKV bietet individuelle Tarife, die Leistungen wie Chefarztbehandlung, Einbettzimmer im Krankenhaus, Zahnersatz oder alternative Heilmethoden umfassen.

Für wen ist die gesetzliche Krankenversicherung möglicherweise die bessere Wahl?

  • Familien mit mehreren Kindern: In der PKV gibt es keine kostenfreie Familienversicherung. Jedes Kind muss individuell versichert werden, was die Kosten für Familien erheblich erhöht. In der GKV hingegen können Kinder und nicht erwerbstätige Partner beitragsfrei mitversichert werden.
  • Personen mit niedrigem oder schwankendem Einkommen: Da die PKV-Beiträge nicht einkommensabhängig sind, kann sie für Personen mit geringem oder unregelmäßigem Einkommen – etwa in der Gründungsphase einer Selbstständigkeit – finanziell belastend sein.
  • Ältere Menschen ohne Altersrückstellungen: Wer erst spät in die PKV wechselt, zahlt oft höhere Beiträge, da weniger Zeit bleibt, um Altersrückstellungen aufzubauen. Zudem fallen im Alter steigende Gesundheitskosten stärker ins Gewicht.
  • Menschen mit Vorerkrankungen: Vorerkrankungen können in der PKV zu Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen führen, was die Beiträge teurer macht oder den Schutz einschränkt. Die GKV hingegen nimmt alle Versicherten unabhängig vom Gesundheitszustand auf.
  • Personen mit unsicherer Lebensplanung: Die Rückkehr aus der PKV in die GKV ist nur unter strengen Bedingungen möglich, insbesondere ab einem Alter von 55 Jahren. Wer unsicher ist, ob er dauerhaft in der PKV bleiben möchte, sollte den Wechsel gut abwägen.

Kann ich einfach wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zurückwechseln?

Ein Wechsel setzt meist grundlegende Änderungen der Lebenssituation voraus und wird im Alter stark eingeschränkt. Lesen Sie dazu mehr in unserem Beitrag „Wechsel von privater Krankenversicherung in die gesetzliche Krankenversicherung„.

Vereinfacht gesagt:

  • Bis 55 Jahre: Ein Wechsel in die GKV ist möglich, wenn eine Versicherungspflicht eintritt, z. B. durch Einkommen unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze, Arbeitslosigkeit oder erneute Immatrikulation als Student.
  • Ab 55 Jahren: Ein Wechsel ist fast ausgeschlossen, außer bei bestimmten Ausnahmen wie Familienversicherung (Einkommen unter 470 €) oder Arbeitslosigkeit mit vorheriger GKV-Mitgliedschaft.
  • Für Rentner: Der Zugang zur Krankenversicherung der Rentner (KVdR) ist nur möglich, wenn in der zweiten Hälfte des Erwerbslebens mindestens 90 % GKV-Mitgliedschaft vorliegt.

 

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