Privat versicherte Arbeitnehmerinnen erhalten einen einmaligen Betrag von höchstens 210 Euro für die gesamte Mutterschutzzeit. Diese Zahlung kommt nicht von der privaten Krankenversicherung, sondern vom Bundesamt für Soziale Sicherung nach § 19 Mutterschutzgesetz.
Der scheinbar große Unterschied gleicht sich zum größten Teil aus. Der Arbeitgeber zahlt die Differenz zwischen einem fiktiven Mutterschaftsgeld von 13 Euro am Tag und dem durchschnittlichen Nettogehalt. Unterm Strich fehlen einer angestellten Mutter in der privaten Krankenversicherung damit 13 Euro am Tag, von denen die Einmalzahlung einen Teil ersetzt. Wer in dieser Phase parallel Elterngeld plant, sollte beide Geldleistungen zusammen betrachten.