Inhalt
  1. Wann Auskünfte erforderlich werden
  2. Welche Rolle die Rechnungsprüfung spielt
  3. Wo die Grenzen der Auskunftspflicht liegen

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Im Detail

Wann werden Auskünfte erforderlich?

In der privaten Krankenversicherung sind zwei Situationen zu unterscheiden. Vor Vertragsschluss gilt die vorvertragliche Anzeigepflicht. Die Gesundheitsfragen im Antrag müssen vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet werden, ergänzende Unterlagen können für die Risikoprüfung erforderlich sein. Nach Vertragsschluss werden Auskünfte vor allem im Leistungsfall notwendig, etwa wenn der Versicherer eingereichte Rechnungen, Diagnosen oder Behandlungsunterlagen zur Erstattung prüfen muss.

Welche Rolle spielt die Rechnungsprüfung?

Auch bei der Erstattung von Rechnungen kann eine Auskunftspflicht bestehen. Der Versicherer prüft die Behandlung, um die Leistungspflicht und ihren Umfang zu bestimmen. Die nötigen Daten erhält der Versicherte beim Arzt. So bleibt die Erstattung nachvollziehbar und der Versicherer fordert keine Auskünfte willkürlich, sondern nur zur sauberen Berechnung von Leistungspflicht und Umfang.

Wo liegen die Grenzen der Auskunftspflicht?

Die Auskunftspflicht ist kein Freibrief für beliebige Nachfragen. Der Versicherer darf nur Angaben verlangen, die für die Risikoeinschätzung oder die Leistungsprüfung nötig sind. Sensible Gesundheitsdaten unterliegen dabei dem Datenschutz. Eine Schweigepflichtentbindung erteilen Sie gezielt und können sie auf den konkreten Fall begrenzen.

Reichen Sie angeforderte Unterlagen vollständig und zeitnah ein. Das beschleunigt die Erstattung und vermeidet Rückfragen. So bleibt die Zusammenarbeit mit dem Versicherer im Leistungsfall nachvollziehbar und der Anspruch auf die vereinbarte Erstattung lässt sich zügig klären.

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Ein Wechsel in die private Krankenversicherung ist für Sie voraussichtlich nicht empfehlenswert.

Ab einem Alter von 55 Jahren ist die Aufnahme in die private Krankenversicherung häufig nur noch eingeschränkt möglich. Zudem kann ein später Wechsel mit höheren Beiträgen verbunden sein.

Uns ist wichtig, dass sich ein Wechsel für Sie auch langfristig lohnt. Deshalb möchten wir Ihnen keine Beratung empfehlen, wenn wir bereits anhand Ihrer Angaben erkennen, dass die Voraussetzungen dafür eher ungünstig sind.

Sie sind sich unsicher oder möchten Ihre Angaben korrigieren? Melden Sie sich gerne bei uns. Wir helfen Ihnen bei der Einordnung.

 

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