Expertentipps für Selbstständige

Die vier Punkte, die bei den PKV-Kosten als Selbstständiger wirklich zählen.

01

Ein Online-Beitrag ohne Leistungsdaten sagt nichts

Ein Beitrag von 300 oder 350 Euro kann mit einer hohen Selbstbeteiligung gerechnet sein oder wichtige Bestandteile ausklammern. Erst wenn Selbstbeteiligung, Pflegepflichtversicherung und Krankentagegeld sichtbar sind, lässt sich vergleichen.

02

Das Krankentagegeld gehört in den Beitrag

Selbstständige haben keine Lohnfortzahlung durch einen Arbeitgeber. Die Einkommensabsicherung ist deshalb kein Extra, sondern Teil der monatlichen Kosten.

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03

Nicht der Monatsbeitrag zählt, sondern das Jahr

Rechnen Sie Jahresbeitrag und volle Selbstbeteiligung zusammen. Erst dieser Wert zeigt, welche Variante Ihres Tarifs wirtschaftlich die bessere ist.

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04

Gesundheit vor dem Kostenvergleich klären

Ein Beispielbeitrag ist nur relevant, wenn die gesundheitlichen Voraussetzungen dafür tatsächlich vorliegen. Deshalb zuerst die anonyme Risikovoranfrage.

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Inhalt
  1. Zwei Rechenwege
  2. Beitragspflichtige Einnahmen
  3. Höchstbeitrag 2026
  4. Ausblick 2027
  5. Preis und Leistung
  6. Selbstbeteiligung
  7. Krankentagegeld
  8. Optionsrecht
  9. Kostenhebel
  10. Beitragsrückerstattung
  11. Niedriger Gewinn
  12. Familie
  13. Steuer
  14. Gesundheitsprüfung
  15. Fazit
  16. Quellen

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PKV-Kosten für Selbstständige im Detail

PKV und GKV berechnen den Beitrag unterschiedlich

Die PKV kalkuliert den Beitrag unabhängig vom laufenden Gewinn. Ein erfolgreiches Geschäftsjahr verändert den vereinbarten Tarifbeitrag deshalb nicht automatisch. In der freiwilligen GKV richtet sich die Beitragsberechnung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bis zur Beitragsbemessungsgrenze, wie § 240 Absatz 1 SGB V vorgibt.

KostenfaktorFreiwillige GKVPKV
Höhe der Einnahmenbeeinflusst den Beitrag bis zur BBGkein direkter Einfluss auf den Tarifbeitrag
Gesundheitszustandkein Einfluss auf den Beitragwird vor Vertragsabschluss geprüft
Leistungsumfanggesetzlich geregeltvertraglich vereinbart
Steigender GewinnBeitrag kann steigenkeine automatische Beitragsänderung
Sinkender GewinnBeitrag kann sinkenkeine automatische Beitragsreduzierung

Bei der GKV zählt mehr als der Unternehmensgewinn

Freiwillig gesetzlich versicherte Selbstständige zahlen 2026 nicht ausschließlich auf den Gewinn ihrer selbstständigen Tätigkeit Beiträge. Das Bundesministerium für Gesundheit nennt 2026 zusätzlich Einkünfte aus Kapitalvermögen sowie Vermietung und Verpachtung als mögliche beitragspflichtige Einnahmen. § 240 SGB V stellt dafür auf die gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ab.

EinnahmeBedeutung für die freiwillige GKV
Gewinn aus selbstständiger Tätigkeitbeitragspflichtig
Vermietung und Verpachtungkann beitragspflichtig sein
Kapitalvermögenkann beitragspflichtig sein
Renten und Versorgungsbezügekönnen beitragspflichtig sein

Die GKV-Beiträge auf Arbeitseinkommen werden 2026 zunächst vorläufig und später anhand des Einkommensteuerbescheids endgültig festgesetzt, § 240 Absatz 4a SGB V. Ein besseres Geschäftsjahr kann dadurch zu einer Nachzahlung führen. Bei niedrigeren tatsächlichen Einnahmen kann sich umgekehrt eine Erstattung ergeben.

Der GKV-Höchstbeitrag 2026 setzt den Kostenvergleich in Relation

Die Beitragsbemessungsgrenze liegt 2026 bei 5.812,50 Euro monatlich beziehungsweise 69.750 Euro jährlich, nach dem Bundesministerium für Gesundheit 2026. Für Selbstständige mit gesetzlichem Krankengeldanspruch beträgt der maximale Krankenversicherungsbeitrag 2026 bei Anwendung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags von 2,9 Prozent 1.017,19 Euro monatlich. Der kassenindividuelle Zusatzbeitrag kann davon abweichen.

Für die soziale Pflegeversicherung gelten 2026 3,6 Prozent mit einem Kind und 4,2 Prozent für Kinderlose, nach dem Bundesministerium für Gesundheit 2026. Auf Basis der Beitragsbemessungsgrenze 2026 ergeben sich damit 209,26 Euro beziehungsweise 244,13 Euro monatlich (PKV-Welt Rechnung 2026 auf Basis der BMG-Werte 2026).

Monatliche Belastung 2026GKV mit KrankengeldPKV Beispiel
Krankenversicherungbis 1.017,19 Euroin 439 Euro enthalten
Pflegeversicherung mit einem Kindbis 209,26 Euroin 439 Euro enthalten
Pflegeversicherung kinderlosbis 244,13 Euroin 439 Euro enthalten
Krankengeld oder Krankentagegeldab Tag 4343,08 Euro
Beitrag für ein Kind0 Euro bei beitragsfreier Familienversicherung166,41 Euro (0 Euro SB)
Gesamt mit einem Kindbis 1.226,45 Euro648,49 Euro
Gesamt kinderlosbis 1.261,32 Euro482,08 Euro

In der GKV ist das Kind in dieser Vergleichsrechnung unter den Voraussetzungen des § 10 SGB V beitragsfrei familienversichert. In der PKV kostet das Kind 2026 beim gleichen Versicherer 166,41 Euro monatlich mit 0 Euro Selbstbeteiligung (PKV-Welt Beispielrechnung 2026).

Der Abstand ist kein pauschaler PKV-Vorteil. Bei niedrigeren Einnahmen kann der GKV-Beitrag sinken. In der PKV verändern Eintrittsalter, Gesundheit, Leistungsumfang und Tarifgestaltung den tatsächlich erreichbaren Beitrag.

Die Beitragsbemessungsgrenze wird 2027 zusätzlich angehoben

Für 2027 wird die monatliche Beitragsbemessungsgrenze zusätzlich zur regulären Fortschreibung einmalig um 300 Euro angehoben, nach dem Bundesministerium für Gesundheit 2026. Unsere aktuelle Prognose 2027 liegt dadurch bei rund 6.375 Euro monatlich beziehungsweise 76.500 Euro jährlich. Der endgültige absolute Wert war am 11. September 2026 noch nicht amtlich festgesetzt.

Beitragsbemessungsgrenze20262027
monatlich5.812,50 Euroca. 6.375 Euro
jährlich69.750 Euroca. 76.500 Euro
StatusamtlichPKV-Welt Prognose

Die Werte für 2027 sind eine PKV-Welt Prognose mit Stand 11.09.2026. Gesetzlich vorgesehen ist bereits die zusätzliche Anhebung um 300 Euro monatlich, die endgültige reguläre Fortschreibung steht noch aus. Was sich sonst noch ändert, steht in unserer Meldung zu den Einkommensgrenzen 2027.

Bleibt der durchschnittliche Zusatzbeitrag 2027 bei 2,9 Prozent, ergibt sich bei einer Beitragsbemessungsgrenze von 6.375 Euro ein Krankenversicherungsbeitrag von rund 1.115,63 Euro monatlich (PKV-Welt Modellrechnung 2027). Für Selbstständige wirkt sich eine höhere Beitragsbemessungsgrenze vollständig auf die eigene Belastung aus, sobald ihre beitragspflichtigen Einnahmen oberhalb der Grenze liegen.

Online-Beiträge sind ohne Leistungsdaten kaum vergleichbar

Ein Selbstständiger sollte einen Online-Beitrag erst vergleichen, wenn Selbstbeteiligung, Pflegepflichtversicherung und Krankentagegeld sichtbar sind. Ein Beitrag von 300 oder 350 Euro kann mit einer hohen Selbstbeteiligung gerechnet sein oder wichtige Bestandteile ausklammern. Unser Beispiel zeigt deshalb Preis und Leistung gemeinsam.

PKV-Welt Beispiel 2026Leistung oder Wert
Krankenversicherung inklusive PVN439,00 Euro monatlich
Selbstbeteiligung600 Euro jährlich
Stationäre LeistungEinbettzimmer
Zahnverkürzte Zahnstaffel
Vorsorgeunabhängig von SB und BRE im Beispieltarif
Krankentagegeld120 Euro täglich ab Tag 43
Krankentagegeld Beitrag43,08 Euro monatlich
Gesamtbeitrag482,08 Euro monatlich

Die Selbstbeteiligung verändert Beitrag und Eigenrisiko gleichzeitig

Entscheidend ist nicht der niedrigste Monatsbeitrag, sondern die jährliche Gesamtbelastung. Für unseren Beispielkunden 2026 können wir denselben Tarif mit drei Selbstbeteiligungen rechnen. Die Leistungsmerkmale bleiben dabei im Beispiel unverändert, das Krankentagegeld kostet in allen drei Varianten 2026 zusätzlich 43,08 Euro monatlich (PKV-Welt Beispielrechnung 2026).

PKV-Welt Beispiel 20260 Euro SB600 Euro SB1.200 Euro SB
KV und PVN pro Monat535,69 Euro439,00 Euro381,78 Euro
mit KT pro Monat578,77 Euro482,08 Euro424,86 Euro
Jahresbeitrag inkl. KT6.945,24 Euro5.784,96 Euro5.098,32 Euro
maximale SB0 Euro600 Euro1.200 Euro
Jahresbeitrag plus volle SB6.945,24 Euro6.384,96 Euro6.298,32 Euro

Die Variante mit 600 Euro Selbstbeteiligung spart 2026 gegenüber 0 Euro Selbstbeteiligung 1.160,28 Euro Beitrag im Jahr (PKV-Welt Beispielrechnung 2026). Selbst wenn die 600 Euro vollständig anfallen, bleibt die rechnerische Jahresbelastung vor Steuern und Beitragsrückerstattung 560,28 Euro niedriger.

Zwischen 600 Euro und 1.200 Euro Selbstbeteiligung beträgt die Beitragsdifferenz 2026 jährlich 686,64 Euro (PKV-Welt Beispielrechnung 2026). Die zusätzliche Selbstbeteiligung beträgt 600 Euro. Selbst bei voller Ausschöpfung liegt die Variante mit 1.200 Euro Selbstbeteiligung in dieser Modellrechnung noch 86,64 Euro niedriger.

Diese Rechnung entscheidet den Tarif nicht allein. Steuerliche Wirkung, Beitragsrückerstattung, Liquidität und eine spätere Reduzierung der Selbstbeteiligung gehören ebenfalls in die Prüfung. Eine niedrigere Selbstbeteiligung kann später als Leistungsausweitung gelten und erneut eine Gesundheitsprüfung auslösen, wie der PKV-Verband 2026 erläutert.

Krankentagegeld gehört zum echten Beitrag eines Selbstständigen

Selbstständige haben keine Lohnfortzahlung durch einen Arbeitgeber. In der GKV besteht bei Wahl des allgemeinen Beitragssatzes 2026 ein Krankengeldanspruch ab dem 43. Tag, nach dem Bundesministerium für Gesundheit 2026. In der PKV muss diese Einkommensabsicherung passend zum tatsächlichen Bedarf vereinbart werden.

Unser Beispiel sichert 2026 täglich 120 Euro ab dem 43. Tag für 43,08 Euro monatlich (PKV-Welt Beispielrechnung 2026). Nach unserer Beratungspraxis wählen 2026 rund 99 Prozent unserer selbstständigen Kunden den Beginn ab dem 43. Tag, weil dieses Verhältnis aus laufendem Beitrag und eigener Überbrückungszeit für sie am besten passt (PKV-Welt Beratungspraxis 2026, Stand September 2026).

Bei 120 Euro täglichem Bedarf müssen für die ersten 42 Tage rechnerisch 5.040 Euro überbrückt werden (PKV-Welt Modellrechnung 2026). Diese Liquiditätsreserve sollte vorhanden sein. Außerdem laufen Krankenversicherung und Pflegepflichtversicherung während einer längeren Arbeitsunfähigkeit weiter, worauf der PKV-Verband 2026 hinweist. Wie sich Höhe und Karenzzeit auf den Beitrag auswirken, steht im Beitrag zum Krankentagegeld.

Tarife aus der Mitte mit Optionsrecht passen häufig besser zur Selbstständigkeit

Wir bevorzugen bei Selbstständigen häufig solide Tarife aus der Mittelklasse mit einem guten vertraglichen Optionsrecht. Damit bleibt der laufende Beitrag beherrschbar und spätere Leistungserweiterungen können unter den jeweiligen Tarifbedingungen ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich sein.

Das ist besonders bei jungen Unternehmen sinnvoll. Steigt das Einkommen später deutlich, kann ein vorhandenes Optionsrecht den Ausbau des Versicherungsschutzes erleichtern. Umfang, Fristen und Voraussetzungen stehen in den jeweiligen Tarifbedingungen und müssen vor Abschluss geprüft werden.

PKV-Kosten lassen sich später an mehreren Stellen prüfen

Sinkt das Einkommen oder steigt der Beitrag, bestehen innerhalb eines bestehenden PKV-Vertrags mehrere Kostenhebel. Welche davon sinnvoll sind, hängt von Tarif, Gesundheitszustand, Liquidität und gewünschtem Leistungsniveau ab.

MöglichkeitWirkung und Grenze
Selbstbeteiligung erhöhenkann den Monatsbeitrag senken, eine spätere Reduzierung kann eine Gesundheitsprüfung auslösen
Krankentagegeld anpassenkann den Beitrag verändern, die Absicherung muss weiter zum Einkommen passen
Interner TarifwechselWechsel nach § 204 VVG unter Anrechnung erworbener Rechte und Alterungsrückstellungen
Leistungen reduzierenkann den Beitrag senken, aufgegebene Leistungen lassen sich später nicht immer ohne Prüfung zurückholen
Versicherer wechselnmuss wegen erneuter Gesundheitsprüfung und Übertragbarkeit von Alterungsrückstellungen separat bewertet werden

§ 204 Absatz 1 VVG gibt Versicherten 2026 das Recht auf einen Wechsel in andere Tarife des eigenen Versicherers mit gleichartigem Versicherungsschutz unter Anrechnung erworbener Rechte und Alterungsrückstellungen. Für höhere oder umfassendere Leistungen darf der Versicherer zusätzliche gesundheitliche Bedingungen stellen.

Beitragsrückerstattung ist ein möglicher Bonus

Eine Beitragsrückerstattung sollte nicht fest in den Monatsbeitrag eingerechnet werden. Ob sie tatsächlich ausgezahlt wird, hängt von der Leistungsinanspruchnahme und den Tarifbedingungen ab. Der PKV-Verband beschreibt 2026 die Beitragsrückerstattung als tarifabhängige Leistung bei entsprechender Leistungsfreiheit.

Unser Beispieltarif behandelt bestimmte Vorsorgeuntersuchungen 2026 unabhängig von Selbstbeteiligung und Beitragsrückerstattung (PKV-Welt Tarifbeispiel 2026). Das ist ein konkretes Leistungsmerkmal dieses Tarifs und darf nicht auf andere Tarife übertragen werden.

Bei niedrigem Gewinn kann die GKV finanziell im Vorteil sein

Die Mindestbemessungsgrundlage für freiwillig versicherte Selbstständige liegt 2026 bei 1.318,33 Euro monatlich, nach dem Bundesministerium für Gesundheit 2026. Der Mindestbeitrag zur Krankenversicherung mit Krankengeldanspruch beträgt bei Anwendung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags 2026 230,71 Euro monatlich, jeweils zuzüglich Pflegeversicherung.

Bei geringen oder stark schwankenden Einnahmen kann die GKV deshalb günstiger sein. Die PKV wird nach einem schlechten Geschäftsjahr nicht automatisch billiger. Selbstständige sollten deshalb auch die Stabilität ihrer Einnahmen und vorhandene Rücklagen in die Entscheidung einbeziehen. Welche Kriterien sonst noch für die Systemfrage zählen, steht im Vergleich privat oder gesetzlich versichern.

Familienplanung verändert die Gesamtrechnung

In der PKV benötigt jedes Familienmitglied einen eigenen Vertrag. In unserem Beispiel kostet ein Kind 2026 beim gleichen Versicherer mit 0 Euro Selbstbeteiligung 166,41 Euro monatlich (PKV-Welt Beispielrechnung 2026). Zusammen mit dem Selbstständigen im Tarif mit 600 Euro Selbstbeteiligung und seinem Krankentagegeld liegt die monatliche Familienbelastung damit bei 648,49 Euro.

In der GKV kann das Kind unter den Voraussetzungen des § 10 SGB V beitragsfrei familienversichert sein. Deshalb vergleichen wir bei Selbstständigen mit Familie die Kosten des Haushalts und nicht allein den Beitrag der selbstständigen Person.

Der steuerliche Nettoaufwand gehört in die Kostenbetrachtung

Beiträge zur privaten Basisabsicherung und zur privaten Pflegepflichtversicherung können 2026 nach § 10 Absatz 1 Nummer 3 EStG als Sonderausgaben berücksichtigt werden. Der steuerlich begünstigte Anteil entspricht nicht automatisch dem gesamten PKV-Beitrag. Krankentagegeld gehört nach § 10 Absatz 1 Nummer 3 EStG nicht zur steuerlich begünstigten Basisabsicherung.

Auch GKV- und Pflegeversicherungsbeiträge werden steuerlich berücksichtigt. Ein fairer Vergleich muss deshalb beide Systeme unter denselben steuerlichen Annahmen betrachten. Die konkrete steuerliche Wirkung hängt von der persönlichen Situation ab, eine individuelle Steuerberatung übernehmen wir nicht.

Gesundheit entscheidet über den tatsächlich erreichbaren Beitrag

Ein Online-Beitrag von 439 Euro ist nur relevant, wenn die gesundheitlichen Voraussetzungen für diesen Beitrag tatsächlich vorliegen. Wir bereiten deshalb zuerst die Gesundheitshistorie auf und prüfen die Versicherbarkeit anonym, bevor ein formaler Antrag gestellt wird.

Aus mehr als 5.000 von uns durchgeführten Gesundheitsprüfungen bis September 2026 wissen wir, dass Versicherer dieselbe Vorgeschichte unterschiedlich bewerten können (PKV-Welt Erfahrungswert 2026). Erst nach dieser Prüfung ist ein Beitrag belastbar genug für einen Kostenvergleich.

Für Selbstständige zählt die Kostenstruktur des gesamten Tarifs

Unser Beispiel 2026 kostet mit 600 Euro Selbstbeteiligung insgesamt 482,08 Euro monatlich inklusive privater Pflegepflichtversicherung und 120 Euro Krankentagegeld ab dem 43. Tag. Derselbe Tarif kostet 2026 mit 0 Euro Selbstbeteiligung 578,77 Euro und mit 1.200 Euro Selbstbeteiligung 424,86 Euro monatlich inklusive identischem Krankentagegeld (PKV-Welt Beispielrechnung 2026).

Die passende Variante ergibt sich aus Beitrag, Eigenrisiko, Gesundheit, Liquidität, Optionsrechten und gewünschter Leistung. Genau diese Kombination ist für uns bei Selbstständigen wichtiger als ein möglichst niedriger Einstiegspreis.

Quellen und Datenbasis

  • Bundesministerium für Gesundheit, Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung 2026, Abruf 11.09.2026.
  • Bundesministerium für Gesundheit, Finanzierung der Pflegeversicherung 2026, Abruf 11.09.2026.
  • Bundesministerium für Gesundheit, FAQ zum GKV Beitragssatzstabilisierungsgesetz 2026, Abruf 11.09.2026.
  • § 240 SGB V, beitragspflichtige Einnahmen freiwilliger Mitglieder.
  • § 10 SGB V, Familienversicherung.
  • § 204 VVG, Tarifwechsel.
  • § 10 EStG, Vorsorgeaufwendungen.
  • PKV-Verband, Selbstbehalt in der PKV, Abruf 11.09.2026.
  • PKV-Verband, Beitragsrückerstattung in der PKV, Abruf 11.09.2026.
  • PKV-Verband, Leistungen und Erstattung, Abruf 11.09.2026.
  • PKV-Welt Beispielrechnung 2026, Selbstständiger, Jahrgang 1992, keine risikorelevanten Vorerkrankungen. Tarife mit 0 Euro, 600 Euro und 1.200 Euro Selbstbeteiligung, Pflegepflichtversicherung jeweils enthalten, Krankentagegeld 120 Euro ab dem 43. Tag für 43,08 Euro monatlich.
  • PKV-Welt Tarifbeispiel 2026, Einbettzimmer, verkürzte Zahnstaffel und tariflich definierte Vorsorgeuntersuchungen unabhängig von Selbstbeteiligung und Beitragsrückerstattung.
  • PKV-Welt Beispielrechnung Kind 2026, ein Kind kostet beim gleichen Versicherer mit 0 Euro Selbstbeteiligung 166,41 Euro monatlich.
  • PKV-Welt Beratungspraxis 2026, Stand September 2026, rund 99 Prozent der beratenen Selbstständigen wählen den Krankentagegeldbeginn ab dem 43. Tag.
  • PKV-Welt Erfahrungswert 2026, Stand September 2026, mehr als 5.000 durchgeführte Gesundheitsprüfungen.
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